Heinzl: Keine Schnellstraße entlang der Traisen durch das Herz der Landeshauptstadt

Von der ÖVP favorisierte Trassenvariante wäre der Tod des Naherholungsraumes Traisen

St. Pölten, (SPI) - "Es kann doch wohl nur heillos überforderten Straßenplanern in den Sinn kommen, mitten durch das Herz der Landeshauptstadt entlang des Traisenufers den Bau einer zweispurigen Schnellstraße in Erwägung zu ziehen", empört sich der St. Pöltner Nationalrat Anton Heinzl über das Vorhaben des NÖ-Straßenbaudirektors HR Stipek, die Trassenvariante der S 34 entlang der Traisen mitten durch St. Pölten prüfen zu lassen. Eine Verwirklichung dieser Variante wäre der Tod eines der beliebtesten Naherholungsgebietes der Landeshauptstadt und würde damit mehr als 50.000 Menschen ihrer "Grünen Lunge" berauben.****

"Wir wissen, daß die St. Pöltner ÖVP mit Labg. Dr. Martin Michalitsch, der selbst seinen Wohnsitz in der schönen Wienerwald-Gemeinde Eichgraben aufgeschlagen hat, und Vizebürgermeister Dr. Alfred Brader haben diese Variante befürwortet und dies auch schriftlich mit der Gemeinde Pyhra fixiert. Aber wenn sich andere der Lächerlichkeit preisgeben, so muß doch das Land nicht ernsthaft nachziehen. Wenn der zuständige Landesverkehrsreferent Pröll und seine Beamten das Herz St. Pölten zerstören wollen, so werden sie mit Widerstand zu rechnen haben. Die "Brunn-Trasse" ist die effektivste Trassenwahl für eine S 34 - und angesichts der Verkehrsprobleme der heillos überlasteten B 20 haben wir keine Zeit mehr für "Lächerlichkeiten" wie die "Traisenstrandvariante" zu verschenken", so Heinzl abschließend.
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