- 10.11.1998, 12:17:43
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- OTS0158
Auer: Resolutionsantrag der NÖ Sozialdemokraten mündete in Anhebung der NÖ Pendlerhilfe
Valorisierung aufgrund der gestiegenen Tarife der "Öffis" war mehr als dringlich
St. Pölten, (SPI) - "Die heute in der NÖ Landesregierung beschlossene
Erhöhung der NÖ Pendlerhilfe und damit die längst ausständige
Valorisierung aufgrund der gestiegenen Tarife der öffentlichen
Verkehrsmittel ist zu begrüßen. Damit wurde einem Resolutionsantrag
der NÖ Sozialdemokraten vom Juni 1998 zur grundsätzlichen
Neustrukturierung der NÖ Pendlerhilfe Rechnung getragen und damit auf
den in Niederösterreich überproportional hohen Anteil an
Tagespendlern Rücksicht genommen", stellt die Sozialsprecherin der NÖ
Sozialdemokraten, Abg. Helene Auer, heute fest.****
"Obwohl sich in der Vergangenheit die Fahrpreise für öffentliche
Verkehrsmittel in Relation zur Einkommensentwicklung überproportional
stark verteuerten, fand diese Entwicklung in den Richtlinien der
Pendlerhilfe lange Zeit keine Berücksichtigung. Auch wurden die
Einkommensgrenzen seit dem Jahr 1993 nicht mehr angehoben. Mit der
nunmehrigen Anhebung ab 1.1.1999 kann zweifellos auch die Akzeptanz
der öffentlichen Verkehrsmittel und damit auch deren Auslastung
gesteigert werden", so Auer abschließend.
Die neuen monatlichen Familieneinkommenshöchstgrenzen sind:
Für den 1. Erwachsenen S 19.500,--
für den 2. Erwachsenen
(Ehegatte oder Lebensgefährte) S 15.600,--
für Alleinerzieher/innen S 23.200,--
für jedes Kind bis 6 Jahren S 5.200,--
für jedes Kind von 7 bis 14 Jahren S 5.900,--
für jedes Kind ab 15 Jahren
(solange Familienbeihilfe bezogen) S 6.500,--
Die Mindestentfernung zum Arbeitsplatz beträgt 25 km.
Förderungshöhe pro Jahr: 1/3 des Preises von 11
Monatsstreckenkarten der ÖBB.
(Schluß) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/200
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