Auer: Resolutionsantrag der NÖ Sozialdemokraten mündete in Anhebung der NÖ Pendlerhilfe

Valorisierung aufgrund der gestiegenen Tarife der "Öffis" war mehr als dringlich

St. Pölten, (SPI) - "Die heute in der NÖ Landesregierung beschlossene Erhöhung der NÖ Pendlerhilfe und damit die längst ausständige Valorisierung aufgrund der gestiegenen Tarife der öffentlichen Verkehrsmittel ist zu begrüßen. Damit wurde einem Resolutionsantrag der NÖ Sozialdemokraten vom Juni 1998 zur grundsätzlichen Neustrukturierung der NÖ Pendlerhilfe Rechnung getragen und damit auf den in Niederösterreich überproportional hohen Anteil an Tagespendlern Rücksicht genommen", stellt die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helene Auer, heute fest.****

"Obwohl sich in der Vergangenheit die Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel in Relation zur Einkommensentwicklung überproportional stark verteuerten, fand diese Entwicklung in den Richtlinien der Pendlerhilfe lange Zeit keine Berücksichtigung. Auch wurden die Einkommensgrenzen seit dem Jahr 1993 nicht mehr angehoben. Mit der nunmehrigen Anhebung ab 1.1.1999 kann zweifellos auch die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel und damit auch deren Auslastung gesteigert werden", so Auer abschließend.

Die neuen monatlichen Familieneinkommenshöchstgrenzen sind:
Für den 1. Erwachsenen S 19.500,--
für den 2. Erwachsenen
(Ehegatte oder Lebensgefährte) S 15.600,--
für Alleinerzieher/innen S 23.200,--
für jedes Kind bis 6 Jahren S 5.200,--
für jedes Kind von 7 bis 14 Jahren S 5.900,--
für jedes Kind ab 15 Jahren
(solange Familienbeihilfe bezogen) S 6.500,--
Die Mindestentfernung zum Arbeitsplatz beträgt 25 km. Förderungshöhe pro Jahr: 1/3 des Preises von 11 Monatsstreckenkarten der ÖBB.
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