Land fördert Heizkesselaustausch

Neues Wohnbauförderungsgesetz bringt Verbesserungen

St.Pölten (NLK) - Das Land Niederösterreich setzt in der Wohnbauförderung einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Ökologie: Nachdem bereits seit 1. Jänner dieses Jahres die Öko-Eigenheimförderung in Kraft getreten ist, wird ab sofort auch der Tausch von Heizkesseln, die älter als zehn Jahre sind, gefördert. "Ziel des Landes ist es, auch umweltpolitische Verbesserungen im Wohnbau zu erreichen", erklärten heute Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Derzeit gibt es in Niederösterreich rund 245.000 derartiger Heizkessel. Bei einem Austausch werden beispielsweise Hackschnitzelheizungen mit automatischer Brennstoffzufuhr mit bis zu 30.000 Schilling, Fernwärmeanschlüsse mit bis zu 20.000 Schilling und Gas- und Öltermen mit bis zu 10.000 Schilling gefördert. Bei Wohnhäusern mit mehr als einer Wohnung erhöht sich der Förderungsbeitrag um 5.000 Schilling für jede Wohnung. Grundsätzlich orientiert sich die Wohnbauförderung Niederösterreichs am bewährten "Freibauer-Fördermodell 1993". "Nach Abschluß der Finanzausgleichsverhandlungen soll ein neues, flexibleres niederösterreichisches Wohnbauförderungsgesetz beschlossen werden, das weitere Verbesserungen im klein- und großvolumigen Wohnbau bringt", erläuterte Prokop. Außerdem soll es mehr auf den individuellen Bedarf ausgerichtet sein und noch mehr als bisher auf die Bedürfnisse der Familien Rücksicht nehmen. "In der NÖ Wohnbauförderung haben erneuerbare Energieträger und Fernwärmeanschlüsse absoluten Vorrang", betonte Landesrat Sobotka. Immerhin seien private Kleinfeuerungsanlagen die größten Luftverschmutzer. Schlecht gewartete Heizanlagen würden einen bis zu 50 Prozent höheren Energieverbrauch aufweisen.

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