- 30.10.1998, 10:42:03
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"Europäisches Sozialmodell" wird in Wien diskutiert-
"Sozialer Dialog" am 9. und 10. November in der Hofburg
Wien, 30. Oktober 1998 (BMAGS).- Über 300 Politiker, Vertreter
von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, EU-Parlamentarier
und Experten diskutieren auf Einladung der österreichischen
Ratspräsidentschaft und der EU-Kommission am 9. und 10. November
1998 im Großen Redoutensaal der Wiener Hofburg das "Sozialmodell
Europa". Im Mittelpunkt des "Sozialen Dialogs", so der Untertitel
der Veranstaltung, stehen die Herausforderungen für das europäische
Sozialmodell durch die Wirtschafts- und Währungsunion und die
Osterweiterung. EU-Ratspräsidentin, Sozialministerin Lore Hostasch
wird als Gastgeberin der Tagung u.a. den neuen deutschen
Arbeitsminister Walter Riester, die französische
Beschäftigungsministerin Martine Aubry, die finnische
Arbeitsministerin Liisa Jaakonsaari und den tschechischen
Sozialminister Vladimir Spidla begrüßen.****
Das "Europäische Sozialmodell" zeichnet sich im Gegensatz zu
ähnlichen Modellen in anderen Kulturkreisen durch ein dichtes Netz
an arbeitsrechtlichen Schutzbestimmungen und ein ausgebautes System
sozialer Sicherheit aus. Ein weiteres Charakteristikum ist die
intensive Einbeziehung der Interessenvertretungen in die Gestaltung
der Sozialpolitik. Das europäische Modell sieht sich vor dem
Hintergrund der Wirtschafts- und Währungsunion und der
Osterweiterung neuen Herausforderungen gegenüber. Die Chancen und
die Gefahren für das "Sozialmodell Europa" werden anhand von drei
Schwerpunktfragestellungen analysiert.
Ein Themenkomplex beschäftigt sich mit dem Europäischen
Sozialmodell als Produktivitätsfaktor und Standortvorteil. Weiters
soll die Frage untersucht werden, inwieweit die Einbindung der
Sozialpartner in die Gestaltung der Beschäftigungs- und
Sozialpolitik eine bessere wirtschaftliche Performance eines Landes
bewirkt. Dritter Schwerpunkt ist die Frage allfälliger Anpassungen
des Sozialen Dialogs angesichts von Globalisierung und
Osterweiterung.
Die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des BMAGS lädt alle
VertreterInnen von Fernsehen, Radio und Print im Rahmen der
Konferenz sehr herzlich zur Pressekonferenz mit EU-Ratspräsidentin
Eleonora Hostasch und EU-Sozialkommissar Padraig Flynn ein.
Termin: 9. November 1998
Ort: Hofburg, Kleiner Redoutensaal, Zugang über die Kleine
Redoutensaalstiege
Zeit: 10.45 Uhr
Das Pressezentrum in der Hofburg, Eingang Josefsplatz, ist
geöffnet.
Achtung: Für die Teilnahme an der Pressekonferenz ist eine
Akkreditierung erforderlich. Die Akkreditierung erfolgt durch die
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des BMAGS, Stubenring 1, 1010 Wien.
Tel.: 01/71100-6155; Fax: 01/71100-6469.
E-mail: [email protected]. Für die Akkreditierung ist die
Kopie eines gültigen Presseausweises an die Pressestelle des BMAGS
zu senden.
Journalisten, die neben der Pressekonferenz auch an den
Beratungen der Konferenz teilnehmen wollen, werden gebeten, dies
ebenfalls schriftlich oder telefonisch der Pressestelle
mitzuteilen.
Unter der angegebenen Adresse kann auch ein Detailprogramm der
Veranstaltung angefordert werden.
Rückfragehinweis:Dr. Gisela Kirchler-Lidy
BMAGS
Tel.:01/71100-6155
(schluss)
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