NÖ Verbindungsbüro in Brüssel:

Information über Europäische Investitionsbank

St.Pölten (NLK) - Für die Vertreter der österreichischen Regionen in Brüssel organisierte das Verbindungsbüro Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Tirol-Büro eine Informationsveranstaltung der Europäischen Investitionsbank (EIB). Die Ländervertreter wurden ausführlich über die aktuellen Finanzierungsprogramme der EIB informiert. Schwerpunkte sind die Finanzierung regionalpolitisch interessanter Projekte in den Bereichen Verkehr, Energie und Umwelt sowie von Investitionen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie. Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat die EIB eine Kreditlinie in der Höhe von 10 Milliarden Euro für wachstums- und arbeitsplatzschaffende Maßnahmen eingerichtet. Auch kleinen und mittleren Unternehmen werden Finanzmittel zur Verfügung gestellt, wobei die Kreditgewährung nicht direkt, sondern über nationale und regionale Banken erfolgt.

Die Europäische Investitionsbank war 1997, gemessen an der Kreditvergabe, die größte multilaterale Bank der Welt. Gegenwärtig beträgt das Grundkapital 62 Milliarden Euro, wobei Anfang nächsten Jahres eine Kapitalaufstockung auf 100 Milliarden geplant ist. Österreich hält einen Anteil von 2,4 Prozent an der Bank. Für Unternehmen sind EIB-Kredite deshalb so erstrebenswert, weil der Zinssatz unter jenem liegt, den das Unternehmen bei seiner Hausbank erhält. Das ist deshalb möglich, weil die EIB eine sehr hohe Bonität hat und daher am internationalen Kapitalmarkt relativ günstig Kredite aufnehmen kann. Diese Gelder gibt die EIB dann ihrerseits wieder an Unternehmen bzw. nationale Banken als Darlehen weiter, und da die EIB nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, ist die von ihr aufgeschlagene Zinsmarge sehr gering.

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