Walter Wolfsberger legt Funktion als Vorsteher des FEEI zurück

Albert Hochleitner als Nachfolger bestellt

Wien (pwk) - Dr. Walter Wolfsberger, eine der profiliertesten Unternehmerpersönlichkeiten Österreichs, hat seine Funktion als Vorsteher des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) mit Ende Oktober 1998 zurückgelegt. Als sein Nachfolger wurde Dipl.Ing. Albert Hochleitner bestellt. ****

Dipl.Ing. Hochleitner - Absolvent des Studiums der Technischen Physik an der TU Wien - begann seine Berufslaufbahn bei den Wiener Schwachstromwerken. Nach mehreren Funktionen in leitender Stellung innerhalb des Siemens-Konzerns wurde er 1992 Vorstandsmitglied der Siemens AG Österreich, wo er zwei Jahre später als Nachfolger von Dr. Wolfsberger den Vorsitz übernahm. Weit über die Industrie hinaus in der Öffentlichkeit bekannt wurde Dipl.Ing. Hochleitner als er von der Bundesregierung mit der Ausarbeitung eines technologiepolitischen Konzeptes beauftragt wurde. Seit 1994 ist er Funktionär des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie, wo er sich aktiv mit all seinen Fähigkeiten als Vorsitzender des Umweltausschusses und als Kollektivvertragsverhandler in den Dienst der gemeinsamen Sache gestellt hat.

Dr. Walter Wolfsberger stand seit 1990 an der Spitze des Verbandes, den er systematisch zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb formte. In seine Ära fiel die Erstellung eines Leitbildes der Elektro- und Elektronikindustrie, das die Erhaltung des Wirtschaftsstandortes Österreich sowie die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche zum Ziel hatte. In diesem Zusammenhang hat er sich konsequent für eine gezielte Infrastrukturpolitik eingesetzt.

Als Europabeauftragter der österreichischen Industrie hat er entscheidend dazu beigetragen, daß es zu der für Österreich so positiven Abstimmung über den Beitritt zur Europäischen Union gekommen ist. In seiner Funktion als Mitglied des Fachhochschulrates hat sich Wolfsberger beim Auf- und Ausbau dieser neuen Bildungseinrichtung außerordentlich verdient gemacht. Seiner Weitsicht und Beharrlichkeit ist es zu verdanken, daß im Rahmen des FEEI ein Trägerverein gegründet wurde, der den Fachhochschulstudiengang Elektronik betreibt.

Zielstrebigkeit, Glaubwürdigkeit und die Fähigkeit, komplexe Probleme auf das Wesentliche zu reduzieren: diese Eigenschaften fielen bereits dem ehemaligen Präsidenten der Bundeswirtschaftskammer und späteren Bundeskanzler Julius Raab auf, der den damals 19-jährigen Wolfsberger bereits während des Studiums der Handelswissenschaften als Sachbearbeiter in die Bundessektion Gewerbe der Bundeswirtschaftskammer holte. Im Eilzugstempo arbeitete sich Wolfsberger nach seiner Promotion 1955 bis zum Handelsdelegierten bzw. Handelsrat in Moskau vor. 1966 wechselt der gebürtige Niederösterreicher zum Siemens-Konzern, wo er bereits neun Jahre später Generaldirektor wurde und in dieser Funktion die Geschicke bis 1994 lenkte.

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Elektronikindustrie
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FEEI - Fachverband der Elektro- und

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