STOP DER WOCHENENDRASEREI! 11 von 18 Todesopfer der vergangenen Woche ereigneten sich am langen Wochenende

Wien (OTS) - "Wenn es um die Mobilität geht, kommt es nicht auf
die paar Sekunden an, die man durch hohe Geschwindigkeit oder rücksichtsloses Überholen einspart", mahnt Dr. Alexander Kaba, Leiter des KfV-Instituts für Verkehrspsychologie. Die Unfallbilanz der vergangenen Woche belegt diese Aussage: Raser und unbedachte Überholer haben in der vergangenen Woche 11 tödliche Verkehrsunfälle verursacht! Darum fordert das KfV wiederholt die baldige Einführung des Punkteführerscheins. Das KfV erwartet, daß die vom Verkehrsministerium eingesetzte Arbeitsgruppe möglichst rasch einen Lösungsvorschlag erarbeitet, damit sich das Parlament noch in diesem Jahr mit der Materie befassen kann. Jede weitere Verzögerung könnte Menschenleben kosten!

Ziele des Punkteführerscheins:

- Angepaßte Fahrer bleiben ungeschoren. Nur die Minderheit der notorischen Verkehrssünder ist von den Maßnahmen betroffen. Die große Mehrheit der Verkehrsteilnehmer profitiert von der Einführung des Punkteführerscheins durch mehr Sicherheit.

- Nur gezielte, schwere Vergehen gegen die Verkehrssicherheit werden geahndet. Zum Führerscheinentzug kommt es nur bei mehrmaligen schweren Vergehen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne. Der Betroffene kann etwas dagegen unternehmen: Es gibt Gutpunkte, um den Kontostand zu verbessern.

- Die Umsetzung des Punkteführerscheins ist simpel, die Verwaltung durch das bereits eingeführte Zentralregister billig.

Die weiteren Unfallursachen der Vorwoche: drei mal wurde Vorrangverletzung ermittelt, einmal war Alkoholisierung Mitursache und einmal Unachtsamkeit, ein Unfall ist noch ungeklärt. 11 PKW-Insassen (davon 9 Lenker), 2 Motorrad-Lenker, 1 Radfahrer, 3 Fußgänger und 1 Traktorlenker verloren bei den tödlichen Verkehrsunfällen ihr Leben.

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