Prober: Nein zum SBT - Ja zu einer Neuorientierung der Verkehrspolitik im Südraum

Niederösterreich, 21.10.1998 (NÖI) "Nach der einstimmigen Meinung von sieben hochrangigen Verkehrsexperten aus den
betroffenen Bundesländern und dem Verkehrsministerium ist der von der HL-AG projektierte Semmering-Basistunnel ein unvertretbares Verkehrsprojekt. Die Folge davon muß eine "Nachdenkpause" sein,
die auch eine Einstellung der Arbeiten am Sondierstollen auf der steirischen Seite einschließt. Andererseits ist es aber auch wichtig, die entsprechenden Alternativen im Verkehrsbereich zu verdeutlichen", erklärte LAbg. Sepp Prober.****

"Mit geht es insbesondere im Südbahnbereich darum, daß sie vor allem zugunsten tausender Pendler und Schüler durch mehr Unterführungen beschleunigt werden kann. Vermehrte Lärmschutzwände sollen die Umweltverträglichkeit abdecken. Der zweite wichtige Punkt ist die Adaptierung der Ghegabahn und eine wesentliche Beschleunigung für die Strecke von Wien nach Klagenfurt durch den Einsatz von Neigezügen. Ein besonderes Anliegen ist mir in diesem Zusammenhang auch die Attraktivierung der Aspangbahn. Nach dem bereits teilweise erfolgten Schwellenaustauschprogramm ist eine Verbesserung der Beschleunigung vor allem durch den Bau von Ausweichinseln, eine massive Reduzierung der Eisenbahnkreuzungen
und durch ihre Elektrifizierung zu erreichen", so Prober.

"Mit diesen Maßnahmen kann unserer Region verkehrsmäßig bedeutend besser erschlossen werden, die Erreichbarkeit des österreichischen Südens mit der Bahn beschleunigt werden und die Aspangbahn als regionale Nord-Süd-Verbindung zwischen Niederösterreich und der Steiermark deutlich aufgewertet werden", betonte Prober.
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