NÖ baut seine sozialen Dienste laufend aus

Votruba: Keine Angst vor Pflegebedürftigkeit

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich baut seine sozialen und sozialmedizinischen Betreuungsdienste laufend aus: Die freien Wohlfahrtsträger Caritas, NÖ Volkshilfe und NÖ Hilfswerk betreiben derzeit 211 Sozialstationen. Eine Sozialstation umfaßt jeweils ein Gebiet mit rund 8.000 Einwohnern. Insgesamt werden derzeit 9.700 pflegebedürftige oder kranke Menschen von Fachkräften betreut. Die Mitarbeiter der Wohlfahrtsorganisationen werden heuer insgesamt über zwei Millionen Einsatzstunden leisten. Zum Vergleich: 1994 gab es 159 Sozialstationen, 7.600 Hilfeempfänger und 1,6 Millionen Einsatzstunden. Das Land fördert jede nachweislich erbrachte Einsatzstunde aus Mitteln der Sozialhilfe und des NÖGUS mit einem durchschnittlichen Stundensatz von 197 Schilling. Auch die Aktion "Essen auf Rädern" wird vom Land Niederösterreich weiter ausgebaut. Allein im ersten Halbjahr 1998 lieferten 126 Gemeinden und 90 Vereine über eine Million Portionen aus. Das Land stellte dafür bisher fast 9,5 Millionen Schilling bereit. "In Niederösterreich braucht also niemand davor Angst haben, pflegebedürftig zu werden", so Landesrätin Traude Votruba. Niederösterreich sei bestens darauf vorbereitet, daß es immer mehr ältere Menschen gibt. "Immerhin wird bis zum Jahr 2021 die Zahl der über 75jährigen auf 60.000 ansteigen", erläuterte Votruba: Ziel sei es daher, das Netz der Betreuungsdienste in ganz Niederösterreich noch dichter zu knüpfen, sodaß die Krankenhäuser sowie die Pensionisten- und Pflegeheime entlastet würden. Auch die Möglichkeit der Kurzzeitpflege in Sozialstationen und Pflegeheimen sei ein wichtiger Bestandteil des sozialen Netzes für Pflegebedürftige. "Bei all unseren Bemühungen steht das Anliegen im Vordergrund, unseren älteren und pflegebedürftigen Mitmenschen die Möglichkeit zu geben, in ihrer gewohnten Umgebung betreut zu werden", unterstrich Votruba.

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