AK: Mehr Schutz für ungeschützte Verkehrsteilnehmer

Wien (OTS) - Es müssen Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in der EU für ungeschützte Verkehrsteilnehmer so rasch wie möglich gesetzlich umgesetzt werden, verlangt die AK. Ebenso müssen für die Berufslenker umgehend Verbesserungen geschaffen werden, wie zB vernünftige Regelungen aller Arbeits- und Ruhezeiten. ****

Es ist besonders wichtig, so die AK, daß beim EU-Verkehrssicherheits-Kongreß 98 in Wien EU-weite Verbesserungsvorschläge für schwächere, ungeschützte Verkehrsteilnehmer diskutiert werden. Vorschläge, die in Richtung Bewußtseinsbildung, mehr Information und Toleranz bei den Sicherheitsvorrichtungen, wie zB Gurte und Kindersitze, Vorrang
der Fußgänger, Geschwindigkeitsverhalten gegenüber Fußgänger und Schülerbeförderung gehen, sind so rasch wie möglich gesetzlich umzusetzen, verlangt die AK.

Zum Schutz der Schwachen müssen auch Verbesserungen für die Berufslenker geschaffen werden, fordert die AK. Es müssen die Arbeits- und Ruhezeiten vernünftig geregelt werden und alle Straßenverkehrsvorschriften und -bestimmungen endlich durchgesetzt werden. Darüberhinaus soll durch eine verbindliche Lenker-Berufsausbildung das Fahrpersonal aufgeklärt werden, wie sie sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer schützen können. Die Gewerkschaft Handel, Transport und Verkehr sowie die
Internationale Tranportarbeiter-Föderation haben diese Forderungen bereits Anfang September an Verkehrminister Einem übergeben. Die
AK verlangt nun die rasche Umsetzung.

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