Wieselburger Absolventenverband feierte "95er"

"Josephiner" wählten neuen Obmann und Ehrenobmann

St.Pölten (NLK) - Der Verband ehemaliger Hörer am Francisco Josephinum in Wieselburg, der größten Höheren Landwirtschaftlichen Bundeslehranstalt Österreichs, feierte am vergangenen Wochenende das Fest seines 95jährigen Bestandes und wählte bei der gleichzeitigen Generalversammlung einen neuen Vorstand. Nachdem der bisherige Obmann, "Bauernbündler"-Chefredakteur Prof. Ing. Paul Gruber, nach 18 Jahren in dieser Funktion nicht mehr kandidierte, wurde der 40jährige Direktor des Rübenbauernbundes für NÖ und Wien, Dipl.Ing. Dr. Josef Pinkl, zu seinem Nachfolger gewählt. Gruber wurde zum Ehrenobmann gewählt.

Zuvor hatte Gruber in seiner Ansprache die Frage gestellt, ob ein Absolventenverband mehr sein könne als die lose Gruppierung von Leuten, die zufällig die gleiche Schule besucht haben. Gruber merkte an, daß der Absolventenverband in seiner 95jährigen Geschichte als Gewerkschaft, als Interessenvertretung, als Kulturbund, als Arbeitsamt, als Zeitungsherausgeber, als Verein für Erwachsenenbildung u.a.m. gewirkt habe und somit in vielfacher Hinsicht für die "Josephiner" - so die Kurzbezeichnung für die 3.000 Absolventen aus Wieselburg - arbeiten konnte.

Dritter Landtagspräsident Johann Penz, selbst Wieselburger Absolvent, würdigte den hohen Standard der Schule und meinte, im Absolventenverband hätten die Josephiner ihre Heimat gefunden. Dr. Ludwig Scharinger, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich und ebenfalls ein "Josephiner", kritisierte in seinem Referat den wirtschaftspessimistischen Zeitgeist, insbesondere auch im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung.

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