Frauen- und familienfreundliche Betriebe in Niederösterreich

Beispiele einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik

St.Pölten (NLK) - Firmen, die mitarbeiterorientierte Maßnahmen setzen, können mit positiven Effekten in bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition des Unternehmens sowie auf Produktivität, Umsatz und Motivation der Mitarbeiter rechnen. Das weiß die Interessenvertretung der NÖ Familien zu berichten, die im Vorjahr erstmals im Rahmen des Wettbewerbes "Frauen- und familienfreundlichster Betrieb" die Aktion "Taten statt Worte" durchgeführt hat. Als Beispiele werden unter anderem die Firma Hewlett Packard genannt, die im Zuge einer kollektivvertraglichen Arbeitszeitreduktion erfolgreich Lebensarbeitszeitkonten eingeführt hat. Das Grazer Versandhaus Neckermann bietet karenzierten Mitarbeiterinnen die Möglichkeit zur geringfügigen Beschäftigung und reserviert sogenannte "Elternarbeitsplätze", die an die Öffnungzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen angepaßt sind. Eine Bank wiederum eröffnet für Betreuungspflichten die Möglichkeit einer freiwilligen Arbeitszeitverkürzung für die Dauer von fünf Jahren. Ein weiteres Beispiel ist die Firma Ölz (erzeugt Kinderstrumpfhosen), die unter anderem den Beschäftigten die Möglichkeit bietet, zwischen 45 verschiedenen Arbeitszeiten (zwischen 5 und 21 Uhr) zu wählen. Immer mehr Unternehmen erkennen damit, daß Kinder keine Privatangelegenheit der Familien sind und versuchen, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter mit Kindern einzugehen, weil diese motivierter und damit auch für das Unternehmen mehr zu leisten bereit sind, betont dazu die Interessenvertretung.

Der Wettbebewerb "Frauen- und familienfreundlichste Betriebe in NÖ" bietet auch heuer wieder Betrieben die Chance, sich als innovatives Unternehmen zu präsentieren und prämiiert zu werden. Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 02742/200-6495 (Mag. Elisabeth Eppel).

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