Wie setzt man lebensrettende Sofortmaßnahmen?

Aktion wird nun auch auf Höhere Schulen ausgeweitet

St.Pölten (NLK) - Die Höheren Schulen in Niederösterreich sollen nun noch stärker als bisher in die bereits seit mehreren Jahren laufende gemeinsame Aktion des Österreichischen Roten Kreuzes und der NÖ Landesregierung "Ein Land lernt helfen!" eingebunden werden. Dabei geht es vor allem darum, daß jeder Absolvent einer derartigen Schule in Ergänzung zu Erste-Hilfe-Kursen auch in lebensrettenden Sofortmaßnahmen geübt ist. Erfahrungen hätten nämlich gezeigt, daß bis zum Eintreffen des Notarztes durchschnittlich sieben Minuten vergehen, diese Zeit aber ganz entscheidend über Leben und Tod bzw. vermeidbare Folgeschäden ist, wie Vertreter des Roten Kreuzes heute bei der Präsentation in den Räumlichkeiten des NÖ Landesschulrates betonten. Beabsichtigt ist weiters, die angebotenen Herz-Lungen-Wiederbelebungskurse in Zweijahres-Intervallen mit dieser Zielgruppe durchzuführen. Die Patronanz für diese gemeinsame Initiative hat der Amtsführende Präsident des NÖ Landesschulrates, Adolf Stricker, übernommen. "Wo es um die Erhaltung von Leben geht, ist es ganz wichtig, schnell zu helfen und vor allem auch das Richtige zu tun."

Daß in vielen Fällen eine lebensrettende Versorgung eines Notfallpatienten durch den einzelnen bis zum Eintreffen des Notarztes möglich ist, zeigt auch die Tatsache, daß 70 Prozent der Kreislaufstillstände vor Zeugen passieren bzw. 60 Prozent der Notfälle sich zuhause ereignen.

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