- 07.10.1998, 12:07:39
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Wie setzt man lebensrettende Sofortmaßnahmen?
Aktion wird nun auch auf Höhere Schulen ausgeweitet
St.Pölten (NLK) - Die Höheren Schulen in Niederösterreich sollen nun
noch stärker als bisher in die bereits seit mehreren Jahren laufende
gemeinsame Aktion des Österreichischen Roten Kreuzes und der NÖ
Landesregierung "Ein Land lernt helfen!" eingebunden werden. Dabei
geht es vor allem darum, daß jeder Absolvent einer derartigen Schule
in Ergänzung zu Erste-Hilfe-Kursen auch in lebensrettenden
Sofortmaßnahmen geübt ist. Erfahrungen hätten nämlich gezeigt, daß
bis zum Eintreffen des Notarztes durchschnittlich sieben Minuten
vergehen, diese Zeit aber ganz entscheidend über Leben und Tod bzw.
vermeidbare Folgeschäden ist, wie Vertreter des Roten Kreuzes heute
bei der Präsentation in den Räumlichkeiten des NÖ Landesschulrates
betonten. Beabsichtigt ist weiters, die angebotenen
Herz-Lungen-Wiederbelebungskurse in Zweijahres-Intervallen mit dieser
Zielgruppe durchzuführen. Die Patronanz für diese gemeinsame
Initiative hat der Amtsführende Präsident des NÖ Landesschulrates,
Adolf Stricker, übernommen. "Wo es um die Erhaltung von Leben geht,
ist es ganz wichtig, schnell zu helfen und vor allem auch das
Richtige zu tun."
Daß in vielen Fällen eine lebensrettende Versorgung eines
Notfallpatienten durch den einzelnen bis zum Eintreffen des Notarztes
möglich ist, zeigt auch die Tatsache, daß 70 Prozent der
Kreislaufstillstände vor Zeugen passieren bzw. 60 Prozent der
Notfälle sich zuhause ereignen.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163
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