Liberale fordern Revision des Bezirks Wien-Umgebung

Steiner: "Fleckerlteppich rund um Wien schwer administrierbar

Wien (OTS) - Der Bezirk Wien-Umgebung eröffnete gestern feierlich seinen neuen Standort der Bezirkshauptmannschaft in Klosterneuburg. Das ist unser Anlaß, eine neue Diskussion um die Existenzberechtigung eines mißlungenen politische Bezirkes zu herauszufordern," meldet sich die liberale Landessprecherin Liane Steiner zum Thema.***

"Die Bewohner des Bezirkes sollen von der absonderlichen Gestaltung dieses Bezirkes und seinen belastenden Folgen befreit werden. So geschieht es, daß ein Klosterneuburger, der vom abwesenden Amtstierarzt eine Bescheinigung benötigt, dafür zur vertretungsberechtigten Bezirkshauptmannschaft nach Bruck an der Leitha fahren muß, obwohl der nächstgelegene Amtstierarzt bei der BH in Tulln viel näher wäre. Besonders verwirrend ist der "Bezirkssplitter" Gerasdorf organisiert. Dort ist das Bezirksgericht Klosterneuburg mit seinem Grundbuchgericht zuständig, Mistelbach bietet das zuständige Arbeitsamt und die Wiener Gebietskrankenkasse hat das Monopol als Pflichtversicherer. Die hohe Einwohnerzahl im Bezirk verlangt nach einem bürgernahen Service. Klosterneuburg, drittgrößte Stadt von Niederösterreich,überlegt bereits sich als Statutarstadt aus dem Bezirk zu lösen.

Eine Diskussion über eine Neuordnung der NÖ-Bezirk, speziell für die Region rund um Wien, ist seit Jahrzehnten überfällig," fordert die liberale Landessprecherin Liane Steiner. "Ansonsten besteht die Gefahr, daß der politische "Fleckerlteppich" um Wien ein ewiges Provisorium bleibt, fürchtet Steiner.

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