Zu wenig Schülerlotsen: Sponsoring-Modell der Wiener Liberalen schafft Abhilfe!

Wiener Liberale: "Schulwegsicherung ist auch Aufgabe der Schulen"

Wien (OTS) Im Interesse der Sicherheit der Wiener Schulkinder appellierten heute Hanno Pöschl und Alexandra Bolena, Landtagsabgeordnete des Liberalen Forums in Wien, an die Schulen, einen Teil der Verantwortung für die Sicherung der Schulwege zu übernehmen.

Tatsache sei leider, so die Liberalen, daß viel zu wenig Schülerlotsen zur Verfügung stünden und die Zahl der Zivildiener, die Schulwege sichern, rückläufig sei. Die Polizei kompensierende zur Zeit diesen "Personalmangel", langfristig werde diese Art der Schulwegsicherung aber keine Zukunft haben können.

Die Aktionen, um neue Schülerlotsen zu rekrutieren, seien nicht wirklich erfolgreich, die Motivation, ehrenamtlich und unentgeltlich als Schülerlotse zu arbeiten, einfach zu gering. "Das Liberale Forum hat ein Sponsoring-Modell vorgestellt. Private Sponsoren, die Schulen und die Schülerlotsen können so gemeinsam für die Sicherheit der Schulkinder zusammen arbeiten", meinte Pöschl und erläuterte das Liberale Modell: Mit der Novelle des Schulunterrichtsgesetzes von 1996 wurden die Grundlagen für diese Zusammenarbeit geschaffen, die weitgehende Lockerung des Werbeverbotes an Schulen ermöglicht nun die Kooperation mit der Wirtschaft. "Ein Unternehmer kann nun einen Schülerlotsen als geringfügig Beschäftigten anmelden, die so gesicherte Schule stellt als Gegenleistung Werbeflächen vor oder eventuell in den Schulen zur Verfügung", führte Pöschl aus.

Allerdings, so meinten die Liberalen Abgeordneten, wäre es notwendig, daß ein Umdenken auch auf Seiten der Schulen stattfinde:
Gerade Initiativen der Schulen zur aktiven Schulwegsicherung wären ein wichtiger bewußtseinsbildender Beitrag zur Verkehrserziehung. Der eigenständigen Suche der Schulen nach Sponsoren stehe nichts im Wege. "Die Zahl der Unfälle von Kindern am Schulweg war in den letzten Jahren rückläufig", meinte Alexandra Bolena, "so soll es auch bleiben."

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