ÖLSF und 44 Einzelklägerinnen überlegen Gang in die Instanzen:

Fehlender Minderheitenschutz und sexistische Urteilsbegründungen inakzeptabel.

Wien (OTS) - Das Österreichische Lesben- und Schwulenforum und die 44 EinzelklägerInnen, die Hauptbetroffenen eines nicht vorhandenen Minderheitenschutzes von Lesben und Schwulen gegen Verhetzung, Bedrohung und Beleidigung, überlegen nun den Gang in die Instanzen.

Das Urteil von Richter Bittmann und seine skurrile und sexistische zoologische Begründung ist noch nicht rechtskräftig und wird von den KlägerInnen voraussichtlich beinsprucht werden. "Eine Rechtssprechung, die Lesben und Schwule zum Freiwild macht und zudem in ihrer Begründung ein zweites Mal zutiefst beleidigt, ist inakzeptabel und muß bis zum Obersten Gerichtshof hinterfragt werden" sagen ÖLSF-Vorsitzende Diana Voigt und Hannes Sulzenbacher. "Die Republik Österreich steht gerade im Halbjahr des Eu-Vorsitzes auf dem Prüfstand und muß international mittlerweile übliche Menschenrechtsstandards einhalten".

Rückfrageadresse: Diana Voigt

Hannes Sulzenbacher
Tel: 533 31 91 Diana Voigt Literarische
Agentur Diana Voigt Hoher Markt 1 A-1010 Wien Tel: 0043/1/533 31 91 Fax: 0043/1/533 31 92 e-mail: voigtlit@ping.at

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