Marseille Kliniken AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Marseille-Kiniken verstärken Führungsebene / Uwe Hahlbrock zum neuen Finanzdirektor ernannt

Hamburg (ots-ad hoc)- Uwe Hahlbrock wurde heute zum Generalbevoll- mächtigten der Marseille-Kliniken AG bestellt. Der 50jährige Dipl.-Kaufmann übernimmt gleichzeitig den Posten des Finanzdirektors im Konzern. Damit tritt er die Nachfolge von Axel Hölzer (35) an, der ab sofort das Vorstandssekretariat der Marseille-Kliniken leitet. Gleichzeitig ist Hölzer weiterhin für die Investor Relations der in Frankfurt und Hamburg börsennotierten Gesellschaft verantwortlich.

Mit diesem Schritt wollen die Marseille-Kliniken sich auf die bereits eingeleitete Unternehmensexpansion vorbereiten. Während sich Hölzer verstärkt um die Koordination des strategischen Geschäftes kümmert, soll der erfahrene Bankexperte Hahlbrock das operative Finanzwesen steuern. Hahlbrock bekleidete in den vergangenen Jahren verschiedene Leitungsfunktionen im Bankbereich. Unter anderem leitete er acht Jahre das norddeutsche Firmenkundengeschäft des Bankhauses Schröder Münchmeyer Hengst & Co. Bevor Hahlbrock zu den Marseille-Kliniken wechselte, führte er das Englandsgeschäft der Hypothekenbank Hamburg AG, einer Tochter der Dresdner Bank.

Die Ziele des Konzerns sind ehrgeizig: ,,Unsere Strategie ist es, die Zahl der Pflegebetten bis zum Jahr 2003 um 8.000 zu erhöhen", so der Vorstandsvorsitzende Ulrich Marseille. Nachholbedarf gibt es
vor allem in den westlichen Bundesländern. Derzeit betreibt der Konzern zehn Reha-Kliniken und 30 Altenpflegeheime mit insgesamt 5.500 Betten, die sich vor allem in den neuen Bundesländern befinden. Damit gehört der Konzern schon heute zu den größten privaten Anbietern in der Gesundheitsbranche.

Mit der jüngsten erfolgreichen Übernahme von zwei städtischen Heimen in Herne (Nordrhein-Westfalen) zeichnet sich jetzt ein Durchbruch auch im alten Bundesgebiet ab. Als erstem Privatunternehmen ist es den Marseille- Kliniken hier gelungen, mit der Vorsorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) eine Vereinbarung über eine Zusatzversorgung der Mitarbeiter abzu-schließen. Derzeit sind bei der Versorgungsanstalt etwa 6.000 Arbeitgeber und zwei Millionen Pflichtversicherte beteiligt. "Dieser Abschluß stellt bei der Übernahmen weiterer öffentlicher Häuser einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar, denn eine VBL-Vereinbarung ist hierfür unumgänglich", erklärt Uwe Hahlbrock.

Auch in den neuen Bundesländern konnten die Marseille-Kliniken ihre Position als Marktführer weiter absichern. Für die Modernisierung eines Pflegeheims in Friedland (Mecklenburg-Vorpommern) wurde dem Unternehmen eine Investitionsförderung von acht Millionen Mark in Aussicht gestellt.

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