• 18.08.1998, 12:22:18
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  • OTS0114

Marseille Kliniken AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung=

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Marseille-Kiniken verstärken Führungsebene / Uwe Hahlbrock zum
neuen Finanzdirektor ernannt

Hamburg (ots-ad hoc)- Uwe Hahlbrock wurde heute zum
Generalbevoll- mächtigten der Marseille-Kliniken AG bestellt. Der
50jährige Dipl.-Kaufmann übernimmt gleichzeitig den Posten des
Finanzdirektors im Konzern. Damit tritt er die Nachfolge von Axel
Hölzer (35) an, der ab sofort das Vorstandssekretariat der
Marseille-Kliniken leitet. Gleichzeitig ist Hölzer weiterhin für die
Investor Relations der in Frankfurt und Hamburg börsennotierten
Gesellschaft verantwortlich.

Mit diesem Schritt wollen die Marseille-Kliniken sich auf die
bereits eingeleitete Unternehmensexpansion vorbereiten. Während sich
Hölzer verstärkt um die Koordination des strategischen Geschäftes
kümmert, soll der erfahrene Bankexperte Hahlbrock das operative
Finanzwesen steuern. Hahlbrock bekleidete in den vergangenen Jahren
verschiedene Leitungsfunktionen im Bankbereich. Unter anderem
leitete er acht Jahre das norddeutsche Firmenkundengeschäft des
Bankhauses Schröder Münchmeyer Hengst & Co. Bevor Hahlbrock zu den
Marseille-Kliniken wechselte, führte er das Englandsgeschäft der
Hypothekenbank Hamburg AG, einer Tochter der Dresdner Bank.

Die Ziele des Konzerns sind ehrgeizig: ,,Unsere Strategie ist es,
die Zahl der Pflegebetten bis zum Jahr 2003 um 8.000 zu erhöhen", so
der Vorstandsvorsitzende Ulrich Marseille. Nachholbedarf gibt es
vor allem in den westlichen Bundesländern. Derzeit betreibt der
Konzern zehn Reha-Kliniken und 30 Altenpflegeheime mit insgesamt
5.500 Betten, die sich vor allem in den neuen Bundesländern
befinden. Damit gehört der Konzern schon heute zu den größten
privaten Anbietern in der Gesundheitsbranche.

Mit der jüngsten erfolgreichen Übernahme von zwei städtischen
Heimen in Herne (Nordrhein-Westfalen) zeichnet sich jetzt ein
Durchbruch auch im alten Bundesgebiet ab. Als erstem
Privatunternehmen ist es den Marseille- Kliniken hier gelungen, mit
der Vorsorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) eine
Vereinbarung über eine Zusatzversorgung der Mitarbeiter abzu-
schließen. Derzeit sind bei der Versorgungsanstalt etwa 6.000
Arbeitgeber und zwei Millionen Pflichtversicherte beteiligt. "Dieser
Abschluß stellt bei der Übernahmen weiterer öffentlicher Häuser
einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar, denn eine VBL-Vereinbarung
ist hierfür unumgänglich", erklärt Uwe Hahlbrock.

Auch in den neuen Bundesländern konnten die Marseille-Kliniken
ihre Position als Marktführer weiter absichern. Für die
Modernisierung eines Pflegeheims in Friedland
(Mecklenburg-Vorpommern) wurde dem Unternehmen eine
Investitionsförderung von acht Millionen Mark in Aussicht gestellt.

Noch Fragen? Rufen Sie uns an: Marseille-Kliniken AG,
Unternehmenskommunikation Sportallee 1, 22335 Hamburg Telefon 040/514

59-0, Telefax 040/51459-756

Ende der Mitteilung
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