Sacher: Brückendiskussion im Kamptal darf nicht zu Verzögerungen führen

Land könnte Initiative finanziell unter die Arme greifen

St. Pölten, (SPI) – "Die Erneuerung der Kamptalbrücken ist eine Überlebensfrage für die Kamptalbahn. Jahrelang haben wird um den Bestand dieser Strecke gekämpft, die Erhaltung der Brücken einhergehend mit einer raschen Sanierung dürfen kein Widerspruch sein", stellt der Kremser SP-Landtagsabgeordente Ewald Sacher heute fest.****

Die Österreichischen Bundesbahnen verfügen bereits über die gültigen Baubescheide für den Brückenneubau. Eine Initiative setzt sich nun für den Erhalt der alten Stahlbrücken ein und fordert eine "Nachdenkpause". "Das klingt nach einer längeren Verzögerung. Das darf auf keinen Fall passieren. Es könnte damit die gesamte Bahnerneuerung platzen", so Sacher. Der Kremser Abgeordnete schlägt daher vor, raschest und ohne Verzögerung zu prüfen, ob es technisch möglich ist, zumindest ein oder zwei Brücken – beispielsweise jene in Rosenburg und Stiefern – nach den technischen Sanierungen wieder "aufzusetzen". Von einem Aufschub, einer Nachdenkpause oder einem Wettbewerb hält Sacher – aufgrund des Zeitverlustes – in diesem Fall wenig.

"Eine Rettung der Brücken kann für das Land Niederösterreich, daß so viel für Landschafts- und Ortsbildpflege tut, kein unüberbrückbares Kostenproblem sein. Landehauptmann Erwin Pröll als Verkehrsreferent des Landes müßte es ein Anliegen sein, die Mehrkosten für den Erhalt von ein oder zwei Brücken im Budget des Landes flüssig zu machen", fordert Sacher abschließend.
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