- 18.08.1998, 08:05:01
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Sacher: Brückendiskussion im Kamptal darf nicht zu Verzögerungen führen
Land könnte Initiative finanziell unter die Arme greifen
St. Pölten, (SPI) – "Die Erneuerung der Kamptalbrücken ist eine
Überlebensfrage für die Kamptalbahn. Jahrelang haben wird um den
Bestand dieser Strecke gekämpft, die Erhaltung der Brücken
einhergehend mit einer raschen Sanierung dürfen kein Widerspruch
sein", stellt der Kremser SP-Landtagsabgeordente Ewald Sacher heute
fest.****
Die Österreichischen Bundesbahnen verfügen bereits über die gültigen
Baubescheide für den Brückenneubau. Eine Initiative setzt sich nun
für den Erhalt der alten Stahlbrücken ein und fordert eine
"Nachdenkpause". "Das klingt nach einer längeren Verzögerung. Das
darf auf keinen Fall passieren. Es könnte damit die gesamte
Bahnerneuerung platzen", so Sacher. Der Kremser Abgeordnete schlägt
daher vor, raschest und ohne Verzögerung zu prüfen, ob es technisch
möglich ist, zumindest ein oder zwei Brücken – beispielsweise jene in
Rosenburg und Stiefern – nach den technischen Sanierungen wieder
"aufzusetzen". Von einem Aufschub, einer Nachdenkpause oder einem
Wettbewerb hält Sacher – aufgrund des Zeitverlustes – in diesem Fall
wenig.
"Eine Rettung der Brücken kann für das Land Niederösterreich, daß so
viel für Landschafts- und Ortsbildpflege tut, kein unüberbrückbares
Kostenproblem sein. Landehauptmann Erwin Pröll als Verkehrsreferent
des Landes müßte es ein Anliegen sein, die Mehrkosten für den Erhalt
von ein oder zwei Brücken im Budget des Landes flüssig zu machen",
fordert Sacher abschließend.
(Schluß) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/200
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