Reißender Absatz österreichischer Lebensmittel in der EU

Lifka: Export-Anstieg seit EU-Beitritt um 137 Prozent - Von Jänner bis Mai 1998 erneut um über 30 Prozent gewachsen

PWK - Die vehementen Bemühungen der österreichischen Wirtschaft, ihre Lebensmittel-Lieferungen in die Europäische Union zu forcieren, tragen reichlich Früchte. "Seit dem EU-Beitritt konnten die heimischen Nahrungsmittel-Exporte in die Länder der EU um 136,7 Prozent gesteigert und somit die Chancen des Binnenmarktes voll genutzt werden", zieht der Agrarreferent der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich, Alexander Lifka, eine positive Bilanz. Als Vergleich dazu die Drei-Jahres-Bilanz vor EU-Beitritt: Von 1991 bis 1994 stiegen die österreichischen Nahrungsmittel-Lieferungen in die EU nur um 12,4 Prozent. ****

Die größten Abnehmer der heimischen Lebensmittel in der EU sind Deutschland, wohin 1997 Lieferungen im Wert von 10,1 Mrd Schilling gingen, Italien (6,3 Mrd) und die Niederlande (1,1 Mrd Schilling). Insgesamt fanden im letzten Jahr im EU-Raum österreichische Lebensmittel um 20,8 Mrd Schilling ihren Absatz; 1994 lag der Wert bei 8,8 Mrd Schilling. Sprunghafte Anstiege konnten seit Österreichs EU-Mitgliedschaft praktisch in alle EU-Staaten erreicht werden. So stiegen die Nahrungsmittel-Lieferungen seit 1994 zB nach Deutschland um 151 Prozent, nach Großbritannien um 241 Prozent, nach Frankreich um 66 Prozent, nach Italien um 166 Prozent und in die Niederlande um 87 Prozent.

Ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen, ist Lifka überzeugt und untermauert dies mit den neuesten Exportzahlen: "Von Jänner bis Mai 1998 wuchsen unsere Nahrungsmittel-Lieferungen in die EU im Vergleich zur Vorjahresperiode erneut um 30,7 Prozent." Kräftige Zuwächse wurden vor allem bei Gemüse und Früchten (+58 Prozent), Getreide (+39 Prozent) sowie Milch- und Milchprodukten (+32 Prozent) erzielt. Die Exporte von Fleisch- und Fleischwaren in die EU, ebenfalls eine der wichtigsten Warengruppen im Nahrungsmittelbereich, blieben bis Mai in etwa auf Vorjahresniveau.

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Tel. 50105 DW 4301Ing. Alexander Lifka

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