LR Bauer: Projekte zur Landschaftspflege und Ökologisierung der Unteren Schmida

Konzeption eines zwei Nationalparke umfassenden Donau-Schmida-Thaya-March-Donau-Radweges

St. Pölten, (SPI) – Im Rahmen einer Präsentation des Vereins "Kulturlandschaft Schmidatal” werden heute in Absdorf, auf Einladung des Bürgermeisters von Absdorf, Gerhard Korner, die Projekte "Landschaftspflege Untere Schmida" und "Revitalisierung Mühlbach” der Öffentlichkeit präsentiert. Die Projekte umfassen neben der Einbindung des parallel zur Schmida verlaufenden Mühlbaches in die Gewässerstrecke eine umfassende Ökologisierung und sind auch als Beginn der Bemühungen zur Schaffung eines "Donau-Schmida-Thaya-March-Donau-Radweges zu sehen, welcher bei Verwirklichung die zwei niederösterreichischen Nationalparke – Nationalpark Thayatal sowie Nationalpark Donauauen – einbinden wird.****

"Die Projekte "Landschaftspflege Untere Schmida” und "Revitalisierung Mühlbach" betreffen die Schaffung einer
naturnahen Erholungs- und Freizeitlandschaft zum Zwecke der touristischen Nutzung. Neben einer allgemeinen Verbesserung des Landschaftsbildes, den Schutz der Fauna und Flora sollen die im Flußverlauf vielschichtigen und in unterschiedlichsten Ausprägungen vorzufindenden Uferlandschaften der Schmida und des Mühlbaches geschützt bzw. wiederhergestellt werden. Die vorliegende Konzeption wurde bereits beim NÖ Landschaftsfond für den Erhalt von Fördermittel eingereicht”, so Landesrat Dr.
Hannes Bauer in einer Stellungnahme.

"Diese Projekte sind jedoch auch als Beginn einer
Gesamtkonzeption zu sehen, welche die Schaffung eines 2 Nationalparke umfassenden Donau-Schmida-Thaya-March-Donau-
Radweges vorsieht. Eine Verwirklichung dieses Radweges würde dem Radtourismus im Weinviertel wichtige Impulse verleihen und
sollte sich wohl auch auf die Besucherzahlen der zwei
Nationalparke positiv auswirken. Von Tulln vom Donauradweg
ausgehend über das Schmidatal zum Nationalpark Thayatal und
zurück durch die March-Auen beim Nationalpark Donauauen wieder
in den Donauradweg einmündend könnte dieser Radweg bald Anziehungspunkt tausender Radtouristen sein. Dieses Projekt
könnte auch in die bereits vorhandene Konzeption der "Weinstraße” einfließen”, so Landesrat Bauer abschließend. (Schluß) fa

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