Bachler fordert sofortige Ernennung der Bundestheater-Geschäftsführer - Wittmann: "Alle fünf bleiben - Ernennung in zwei Phasen."

Wien (OTS) - Der designierte Burgtheaterdirektor Klaus Bachler wendet sich in der morgen erscheindenden Ausgabe des Wochenmagazins News scharf gegen "kulturpolitisches Hickhack und persönliche Profilierungen" im Zusammenhang mit der Bestellung der Bundestheater-Geschäftsführer. Gegen die von einer Kommission gefundenen fünf Personen wendet sich derzeit die ÖVP. Sie fordert eine Neuausschreibung.

Bachler in News: "Es wurde ein korrektes Verfahren durchgeführt, die Ergebnisse sind eindeutig. Ich fordere von der Gesamtpolitik, daß sie sofort Entscheidungen trifft. Die Zeit drängt. Ich verhandle mit den besten Künstlern, muß dringend Verträge machen und Verwaltungsstrukturen umbauen. Es war uns zugesagt, daß die Bestellung der Geschäftsführer zeitgleich mit dem Gesetzesbeschluß über die Ausgliederung kommt. Das war vor kurzem. Wenn man jetzt wieder ausschreiben will, ist das skandalös auch den Bewerbern gegenüber. In diesem Fall soll man gleich alles ausschreiben. Vielleicht findet sich ja ein künstlerischer Direktor aus Ulm oder ein Keksfabrikant aus Leibnitz, der meinen Job will."

Staatssekretär Wittmann bekräftigt indes via News, alle fünf Direktoren - Springer, Kirchberger, Drozda, Platzer und Kopitsch -würden wie geplant ernannt.

Wittmanns Vorgangsweise laut News: Schon in allernächster Zeit werden die Theater-Ko-Chefs Drozda, Platzer und Kopitsch Angestellte des Bundestheaterverbandes. Wenn zu Jahresende die G.m.b.H.s stehen, werden die Verträge adaptiert. Springer und Kirchberger sind schon Bundestheater-Angestellte. Auch ihre Verträge (sie laufen bis 2001) werden mit Etablierung der G.m.b.H.s adaptiert.

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