Nowohradsky fordert Sonderförderstatus für Bezirk Gänserndorf

Nachteile der Grenzregion müssen ausgeglichen werden

Niederösterreich, 28.7.1998(NÖI) "In der Diskussion um die EU-Erweiterung und die Neugestaltung der Regionalförderung ist
für den Bezirk Gänserndorf ein Sonderförderstatus festzulegen", forderte heute VP-LAbg. Herbert Nowohradsky. Gerade dieser
Bezirk sei durch die dynamische Entwicklung der Städte Wien und Bratislava besonders stark betroffen, "weitere Investitionen in
die Regionalentwicklung sind notwendig". Besonders begrüßt der VP-Mandatar daher das von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll angekündigte Fitneßprogramm für die Region nördlich der Donau. ****

Der Bezirk Gänserndorf ist, gemeinsam mit dem Bezirk Bruck/Leitha, die einzige Region an der gesamten EU-Außengrenze
zu nördlichen und östlichen Reformstaaten, die keine Zielgebietsförderung hat. In Konkurrenz zu den in manchen
Bereichen deutlich begünstigten Nachbarregionen der Slowakei
sind Förderansätze unerläßlich. Nur so können vorhandene Wettbewerbsnachteile ausgeglichen werden", so Nowohradsky.

Im Rahmen des Weinviertel Managements sei man bereits
bemüht, gezielte Maßnahmen zu fördern. Dazu zählen Investitionsanreize zur Ansiedlung von Betrieben und
Investitionen in Technologievorhaben wie das RIZ im Bezirk Gänserndorf", betont der VP-Abgeordnete.

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