- 22.07.1998, 09:40:13
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- OTS0042
KV-Verhandlungen im Malergewerbe erfolgreich abgeschlossen
Mindestlöhne werden ab 1. August ohne Rückwirkung um 1,5% erhöht
Wien (PWK) - Die Kollektivvertrags-Verhandlungen zwischen der
Bundesinnung der Maler, Lackierer und Schilderhersteller und der
Gewerkschaft Bau-Holz konnten erfolgreich abgschlossen werden. Die
Mindestlöhne werden um 1,5% ohne Aufholfaktor für die Zeit des
vertragslosen Zustandes erhöht. Allerdings wurde eine
Anrechnungsklausel für freiwillig gewährte Lohnerhöhungen ab 1.5.1997
vereinbart. Der Wirksamkeitsbeginn des Vertrages ist der 1. August
ohne Rückwirkung. ****
Der bundesweite Abschluß enthält auch eine Vereinbarung über die
Arbeitszeitverkürzung für Tirol, Salzburg und Vorarlberg. Die
Arbeitszeit-Flexibilisierung zählt bisher zu den am weitest
reichenden im Gewerbe. (45 Stunden-Woche bei einem
Durchrechungszeitraum von 52 Wochen, ab der 40. Stunde erfolgt ein
Ausgleich im Verhältnis 1:1,1, bei einer Einarbeitung in Verbindung
mit Feiertagen sind sogar 48 Stunden möglich.)
Für Tirol, Salzburg und Vorarlberg wird die 39 Stundenwoche
eingeführt, wobei die Mehrarbeit ab der 40. Stunde ebenso wie bei den
anderen Gruppen ein Jahr lang zuschlagsfrei ist.
(Schluß) MH
Rückfragehinweis: Bundesinnung der Maler, Lackierer
und Schilderhersteller
Tel: 01-50105-3241
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