LR Bauer: Einigung über Berggesetz ist zu begrüßen

Mehr Rechte für Gemeinden und Bürger, mehr Schutz für Natur und Umwelt

St. Pölten, (SPI) – "Die koalitionäre Einigung über die Novellierung des Berggesetzes ist im Sinne vermehrter Rechte für die Gemeinden und die Anrainer, aber auch im Sinne eines verstärkten Schutzes der Natur und der Umwelt sehr zu begrüßen", stellt der niederösterreichische Naturschutz-Landesrat Dr. Hannes Bauer heute fest. Vor allem die Festlegung von Abbauverbots- und Schutzzonen, in denen nicht abgebaut werden darf, stellt einen wirklichen Schritt vorwärts dar.****

So darf in Wohngebieten, erweiterten Wohngebieten, Bauhoffnungsgebieten, im Bereich von Schulen, Kindergärten, Kurgebieten, Parkanlagen, Nationalparks und Naturschutzgebieten nicht abgebaut werden. "Für viele Erholungs- und Kulturlandschaften, beispielsweise die Donauauen, wurde damit ein wirkungsvoller Schutz erreicht", so Bauer weiter, der sich in der Vergangenheit vehement für eine Novellierung des Berggesetzes eingesetzt hat.

Die von den Städten und Gemeinden sowie den Anrainer geforderte Durchsetzung einer Parteistellung ist ein weiterer Erfolg. Damit kann nicht mehr einfach über die Interessen derjenigen, die am meisten betroffen sind, hinwegentschieden werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, daß das Land hinsichtlich der Raumordnung ein starkes Mitspracherecht erhält. "Damit wurde jedenfalls den wichtigsten Forderungen der Sozialdemokraten Rechnung getragen und der wachsenden Bedeutung des Umwelt- und Naturschutzes in Österreich Rechnung getragen", so Landesrat Bauer abschließend.
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