• 17.07.1998, 05:00:01
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  • OTS0010

EU-Umweltrat in Graz berät Forcierung erneuerbarer Energieträger

Erstmals auch Minister aus Beitrittswerberländern dabei

Graz (OTS) - Der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energieträger
steht im Mittelpunkt des heute, Freitag, beginnenden informellen
Rats der EU-Umweltminister in Graz. Die EU will den Anteil der
erneuerbaren Energieträger am gesamten Energieeinsatz in den
kommenden 12 Jahren von derzeit 6 auf 12 Prozent verdoppeln. Der
Umweltrat, der von Österreichs Umweltminister Dr. Martin
Bartenstein geleitet wird, wird Strategien diskutieren, wie dieses
Ziel erreicht werden soll.

Als zweiter Schwerpunkt steht die Integration des
Umweltschutzes in andere Politikfelder wie Industrie, Energie,
Verkehr, Landwirtschaft und Tourismus auf der Tagesordnung.
Kommission und Rat haben sich zu diesem Ziel grundsätzlich bereits
bekannt, die Umweltminister wollen nun einen "Fahrplan" zur
tatsächlichen Umsetzung formulieren.

Für die Nachmittagsberatungen in Graz wurde der Teilnehmerkreis
erweitert. Erstmals nehmen auch Umweltminister aus den zehn
assoziierten Staaten Mittel- und Osteuropas und Zyperns am
informellen Rat teil. Insgesamt 18 Staaten (Dänemark, Deutschland,
Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Österreich,
Portugal, Schweden, Bulgarien, Lettland, Litauen, Polen,
Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern) sind durch Minister,
stellvertretende Minister oder Staatssekretäre vertreten, sieben
weitere Staaten (Belgien, Griechenland, Luxemburg, die
Niederlande, Spanien, Estland und die Slowakei) durch Vertreter
auf hoher Diplomaten- oder Beamtenebene. Auch EU-Umweltkommissarin
Ritt Bjerregaard wird in Graz erwartet.

Einen ersten Ausblick auf den Umweltrat gibt Umweltminister
Bartenstein heute, Freitag, um 12.00 Uhr bei einem Pressegespräch
im Grazer Congress. Über den Fortgang der Gespräche am Samstag
werden die Medienvertreter morgen, Samstag, in einer
Pressekonferenz informiert, an der Bartenstein und EU-Kommissarin
Bjerregaard teilnehmen. Die abschließenden Schlußfolgerungen des
informellen Umweltrats werden Journalisten ab morgen, 18.00 Uhr,
im Pressezentrum im Grazer Congress in schriftlicher Form zur
Verfügung stehen. Am Sonntag geht der Umweltrat mit einer
gemeinsamen Besichtigung des Nationalparks Donau-Auen im Raum
Haslau/Eckartsau zu Ende.

(Schluß)

Rückfragehinweis: Bundesministerium für Umwelt

Jugend & Familie
Dr. Ingrid Nemec
Tel.: (01) 515 22 DW 5051

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BMU/OTS

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