21 neue österreichische EUREKA-Projekte genehmigt

Anteil österreichischer KMUs an EUREKA-Projekten mit 70 Prozent sehr hoch

PWK - Mit der EUREKA-Ministerkonferenz am 30. Juni in Lissabon endete für ****

die europäische, marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsinitiative EUREKA ein äußerst erfolgreiches Arbeitsjahr.

186 neue Projekte - 13,4 Prozent mehr als im Vorjahr - im Wert von 544 Mio ECU ( 7,6 Mrd. öS) konnten in Lissabon offiziell bekanntgegeben werden. Die hohe Teilnahme von Klein- und Mittelbetrieben, die heute als treibende Kraft bei EUREKA angesehen werden kann, sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der EU und ihrem Rahmenprogramm sind besonders hervorzuheben.

KMUs sind an 50 Prozent der EUREKA Projekte beteiligt, und bei 60 Prozent der Projekte sind KMUs Projektleiter. Der Rückgang der durchschnittlichen Projektkosten auf 2,9 Mio ECU ist als

Folge dieses stärkeren Engagements von KMUs anzusehen. Der erfolgreiche Start der ersten ehrgeizigen, strategischen Großprojekte

von gesamteuropäischer Bedeutung im Rahmen der neuen Kooperation zwischen EUREKA und EU machen die Initiative jedoch künftig auch für

die europäischen Großunternehmen attraktiv. Die Industrie-Orientierung und das Marktpotential von EUREKA-Projekten wurde im abgelaufenen Jahr noch stärker.

"Österreich war mit 21 neuen Projekten im Wert von 17,2 Mio ECU (240

Mio öS) wieder eines der aktivsten Mitgliedsländer", betont Hellfried Böhm vom Referat für Internationale Innovation, Technologie- und Forschungskooperation-EUREKA nach Beendigung der Ministerkonferenz. "Die KMU-Beteiligung war mit fast 70 Prozent überdurchschnittlich hoch. Österreich ist darüberhinaus sowohl am EUREKA-Großprojekt am Mikroelektroniksektor MEDEA als auch am ersten strategischen Clusterprojekt EURIMUS beteiligt", so Böhm.

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