PRINT OSCAR-GALA 1998 - BILD Verband Österreichischer Zeitungen zeichnet preiswürdige Printwerbung aus

Wien (OTS) - Zu einer glamourösen Gala lud der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) im 1. Juli 1998 Österreichs Werbewirtschaft ein. Die Interessensvertretung der heimischen Printmedien zeichnete in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn vor 600 Gästen die besten "Anzeigen des Jahres" mit dem Print Oscar aus. Der VÖZ steht für die Erhaltung und den Ausbau der Medienvielfalt und die Freiheit der Medien als Grundlage jeder Demokratie. In jährlichen Kampagnen wird die Öffentlichkeit für das Medium Print, für Anzeigen in Zeitungen und Magazinen, sensibilisiert. Aufgrund des hohen Niveaus der österreichischen Printwerbung, fiel die Wahl der Siegersujets schwer. Aber es kann eben nur einen geben, der den Lorbeer erhält. Oder besser: fünf Sieger in fünf Kategorien, die beweisen, daß Produkte durch Printwerbung charmant und dennoch impactstark in den Köpfen der Konsumenten verankert werden können.

Aber wer sind die glücklichen Gewinner: Der Print Oscar in der Kategorie Handel und Konsumgüter wurde von Hans-Jörgen Manstein, dem Vorsitzenden der Print Oscar-Jury, an die Agentur Lowe GGK und den Kunden Salinen Austria für das Sujet 'Fischer' überreicht. Dazu Geri Aebi, Geschäftsführer der Lowe GGK "Die Strategie, eine ganze Region dafür einzusetzen, um aus einem österreichischen Monopolprodukt einen internationalen Markenartikel zu machen, scheint aufzugehen: Die Bad Ischler für das Bad Ischler." In der Kategorie Dienstleistungen konnte die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann punkten. Der Print-Oscar für ihre Anzeige 'Sparen Sie nicht bei ihrer Einrichtung. Sparen Sie beim Kredit' für die Creditanstalt wurde vom Vorstand der 'Tiroler Tageszeitung', Mag. Josef Propst, überreicht. "Statt spartanischer Einrichtung - spartanische Zinsen. So klar und einfach kann oft Werbung sein, wenn es gelingt, die gesamte Botschaft auf ein sofort erkennbares Signal zu reduzieren." resumiert Leopold Ziereis, Geschäftsführer von D,M&B, die Wirkung der erfolgreichen Kampagne. Keine Überraschung war der Gewinner in der Kategorie Industrie und Investitionsgüter. Dkfm. Helmut Hanusch, Geschäftsführer von trend/profil und Orac-Zeitschriftenverlag gab die Entscheidung der Jury zu Gunsten des Sujets 'freizeit.max' für max.mobil von Lowe GGK bekannt. Dr. Peter Dirnberger, Creative Director der Agentur, erklärt den Erfolg dieser Anzeige so: "Die Kraft der Bilder wirkt. Die Lowe GGK-Kampagne für max.mobil ist ein schönes Beispiel dafür, daß es sich lohnt, Bilder nicht nur zu suchen, sondern selbst zu erfinden." Und auch beim Publikums-Oscar, überreicht durch Dr. Max Dasch, Herausgeber der 'Salzburger Nachrichten" und Präsidenten des Verbandes Österreichischer Zeitungen war die Freude auf Seiten der Lowe GGK. Das aufsehenerregende und vieldiskutierte Palmers-Sujet 'Strümpfe' machte das Rennen. "Der Preis für den Publikumsliebling ist eine besondere Auszeichnung und zeigt, daß diese Anzeige im Endeffekt nicht nur möglichst viele erreicht, sondern auch wirklich vielen gefällt.", konstatiert Christian Satek, Creative Director des prämierten Sujets. Last, but not least die Kategorie Social Advertising. Hier gewann Palla, Koblinger & Partner mit dem Sujet 'Hände' für die Aids Hilfe Wien. "Wir drehen den Spieß um. Menschlichkeit ist ansteckend, Kontakt mit HIV-Positiven nicht. Und hoffen, daß diese Botschaft, kombiniert mit ausdrucksstarken Bildern ihre Wirkung nicht verfehlt." - soweit Dr. Fred Koblinger, der den verdienten Oscar aus den Händen von Dr. Walter Schaffelhofer, Generalsekretär des VÖZ, entgegennahm.

Bei der Qualität der prämierten Sujets ist es verständlich, daß die Entscheidung der Jury den ungeteilten Beifall aller Anwesenden fand. Zumal auch das Rahmenprogramm dieses außergewöhnlichen Abends das Prädikat "preisverdächtig" verdiente. Für besondere Erheiterung garantierte das maßgeschneiderte Kabarett des Salzburger Kabarettisten Fritz Egger, der gemeinsam mit Pia Douwes einen äußerst interessanten und unterhaltsamen Konnex zwischen Medien und Psychiatrie herstellte. Diese neue Fachrichtung 'Offene Mediatrie' wird sicherlich auch in Zukunft in Fachkreisen für Aufsehen sorgen. Das Vienna Jazz Ensemble und ein vielfältiges Angebot an Bars sorgten schließlich dafür, daß der Abend ebenso ausklang, wie er begonnen hatte: Print-Oscar-reif.

(Siehe auch APA/OTS-BILD)

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