News berichtet in seiner kommenden Ausgabe 27/98 (2.7.98): - Andreas Khol rechnet endgültig mit Jörg Haider ab:

Vorausmeldung zu News 27/98

Wien (OTS) - "Ich bin seit je sein ideologischer Hauptgegner" -"Haider hat Haider und seine Partei in eine ausweglose Situation manövriert" - "Zu unserer jetzigen Koalition gibt es auch deshalb keine Alternative, weil die größte Oppositionspartei von einem Politiker vom Schlage Jörg Haiders dominiert wird" - "Haider hat sich selbst jahrelang mit Nazi-Tönen ins Eck gestellt. Davon hat er sich etwas gelöst, freilich nur aus taktischen Gründen, die Gesinnung steckt weiter in ihm drinnen".

Anläßlich des kommenden Parteitags der FPÖ rechnet ÖVP-Klubobmann Andreas Khol in einem Interview mit News mit dem freiheitlichen Parteiobmann ab - und läßt keinen Zweifel daran, daß die ÖVP keine Zusammenarbeit mit einer FPÖ eingehen wird, "die von Jörg Haider dominiert wird. Khol selbst bezeichnet sich im Interview als sein ideologischer Hauptgegner seit je.

Auszüge aus dem Gespräch, das in der morgen erscheinenden Ausgabe von News enthalten ist: "Leider hat Haider sich und seine Partei in eine ausweglose Situation manövriert ... Insofern leider, als es keinem Land gut tut, wenn eine bestimmte Regierungskoalition über Jahre hinweg alternativenlos scheint. Zu unserer jetzigen Koalition gibt es auch deshalb keine Alternative, weil die größte Oppositionspartei von einem Politiker vom Schlage Jörg Haiders dominiert wird."

"Ich bin sein ideologischer Hauptgegener seit je. Jörg Haider hat sich selbst jahrelang mit Nazi-Tönen ins Eck gestellt, von der "Mißgeburt der österreichischen Nation" bis zur "ordentlichen Beschäftigungspolitik" der Nazis. Davon hat er sich etwas gelöst, freilich nur aus taktischen Gründen, die Gesinnung steckt weiter in ihm drinnen. Jetzt beißt er halt gegen mich, weil ich ebenfalls um ein rechtes, freilich um ein klar demokratisch-konservatives Wählerreservoir werbe, auf das er ein Anrecht zu haben glaubt.

"Ich war ein Christlich-Konservativer, da war Haider noch ein antikirchlicher Deutschtümler. Eine Million Wähler der FPÖ sollen von einem Haider nicht ins Leere geführt werden, sie tun mir ja leid."

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