• 01.07.1998, 13:54:21
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  • OTS0212

News berichtet in seiner kommenden Ausgabe 27/98 (2.7.98): - Andreas Khol rechnet endgültig mit Jörg Haider ab:

Vorausmeldung zu News 27/98

Wien (OTS) - "Ich bin seit je sein ideologischer Hauptgegner" -
"Haider hat Haider und seine Partei in eine ausweglose Situation
manövriert" - "Zu unserer jetzigen Koalition gibt es auch deshalb
keine Alternative, weil die größte Oppositionspartei von einem
Politiker vom Schlage Jörg Haiders dominiert wird" - "Haider hat sich
selbst jahrelang mit Nazi-Tönen ins Eck gestellt. Davon hat er sich
etwas gelöst, freilich nur aus taktischen Gründen, die Gesinnung
steckt weiter in ihm drinnen".

Anläßlich des kommenden Parteitags der FPÖ rechnet ÖVP-Klubobmann
Andreas Khol in einem Interview mit News mit dem freiheitlichen
Parteiobmann ab - und läßt keinen Zweifel daran, daß die ÖVP keine
Zusammenarbeit mit einer FPÖ eingehen wird, "die von Jörg Haider
dominiert wird. Khol selbst bezeichnet sich im Interview als sein
ideologischer Hauptgegner seit je.

Auszüge aus dem Gespräch, das in der morgen erscheinenden Ausgabe
von News enthalten ist: "Leider hat Haider sich und seine Partei in
eine ausweglose Situation manövriert ... Insofern leider, als es
keinem Land gut tut, wenn eine bestimmte Regierungskoalition über
Jahre hinweg alternativenlos scheint. Zu unserer jetzigen Koalition
gibt es auch deshalb keine Alternative, weil die größte
Oppositionspartei von einem Politiker vom Schlage Jörg Haiders
dominiert wird."

"Ich bin sein ideologischer Hauptgegener seit je. Jörg Haider hat
sich selbst jahrelang mit Nazi-Tönen ins Eck gestellt, von der
"Mißgeburt der österreichischen Nation" bis zur "ordentlichen
Beschäftigungspolitik" der Nazis. Davon hat er sich etwas gelöst,
freilich nur aus taktischen Gründen, die Gesinnung steckt weiter in
ihm drinnen. Jetzt beißt er halt gegen mich, weil ich ebenfalls um
ein rechtes, freilich um ein klar demokratisch-konservatives
Wählerreservoir werbe, auf das er ein Anrecht zu haben glaubt.

"Ich war ein Christlich-Konservativer, da war Haider noch ein
antikirchlicher Deutschtümler. Eine Million Wähler der FPÖ sollen von
einem Haider nicht ins Leere geführt werden, sie tun mir ja leid."

Rückfragehinweis: News
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12/0

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