- 29.06.1998, 14:52:59
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Erber zu den Freiheitlichen: Nicht bellen, sondern arbeiten ist in NÖ gefragt
Warum traut eigene Fraktion ihrem Klubobmann nicht?
Niederösterreich, 29.6.1998 (NÖI) Der Landesparteivorstand der
Freiheitlichen hat einmal mehr gezeigt, daß diese Fraktion, noch
immer nicht bereit ist, konstruktiv für unser Land und unsere
Bürger zu arbeiten. "Auch die Dobermänner, die in unser Land
geschickt werden, scheinen außer bellen, nichts zustande zu
bringen. Einzige Änderung bei den Freiheitlichen ist ein
erschütternder Rechtsruck", bedauerte heute LAbg. Anton Erber.****
Erber stellte in diesem Zusammenhang auch die Frage in den
Raum, warum die eigene Fraktion ihrem neuen Klubobmann, ihr
Vertrauen nicht ausspricht. Es ist eine echte Rarität, daß ein
Klubobmann nicht im Landesparteivorstand ist. Offensichtlich ist
auch für die Delegierten der FP–NÖ die Frage noch nicht
beantwortet, ob Marchat etwas von den Machenschaften seines
Vorgängers gewußt hat.
"In unserem Bundesland sind die Menschen weder bellen, noch
beissen, noch vertuschen gewohnt. Wir brauchen keine Dobermänner
und auch keine Skorpione, die mit ihrem Stachel ausschließlich
Gift verpritzen und die restliche Zeit ihren Kopf in den Sand
stecken. Wir brauchen ehrliche Politiker, die für unser Land und
seine Bevölkerung arbeiten", betonte Erber.
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