Erber zu den Freiheitlichen: Nicht bellen, sondern arbeiten ist in NÖ gefragt

Warum traut eigene Fraktion ihrem Klubobmann nicht?

Niederösterreich, 29.6.1998 (NÖI) Der Landesparteivorstand der Freiheitlichen hat einmal mehr gezeigt, daß diese Fraktion, noch immer nicht bereit ist, konstruktiv für unser Land und unsere Bürger zu arbeiten. "Auch die Dobermänner, die in unser Land geschickt werden, scheinen außer bellen, nichts zustande zu bringen. Einzige Änderung bei den Freiheitlichen ist ein erschütternder Rechtsruck", bedauerte heute LAbg. Anton Erber.****

Erber stellte in diesem Zusammenhang auch die Frage in den
Raum, warum die eigene Fraktion ihrem neuen Klubobmann, ihr Vertrauen nicht ausspricht. Es ist eine echte Rarität, daß ein Klubobmann nicht im Landesparteivorstand ist. Offensichtlich ist auch für die Delegierten der FP–NÖ die Frage noch nicht beantwortet, ob Marchat etwas von den Machenschaften seines Vorgängers gewußt hat.

"In unserem Bundesland sind die Menschen weder bellen, noch beissen, noch vertuschen gewohnt. Wir brauchen keine Dobermänner und auch keine Skorpione, die mit ihrem Stachel ausschließlich
Gift verpritzen und die restliche Zeit ihren Kopf in den Sand stecken. Wir brauchen ehrliche Politiker, die für unser Land und seine Bevölkerung arbeiten", betonte Erber.
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