• 29.06.1998, 08:05:00
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  • OTS0018

Jahrmann: Bessere Integration behinderter Kinder in den Unterricht

Überleitende Betreuung der behinderten Jugendlichen von der Ausbildung bis in das Berufsleben

St. Pölten, (SPI) - "Eine Gesellschaft ist so gut, wie sie sich
ihren schwächsten Mitgliedern gegenüber verhält - und das sind für
mich eindeutig die Behinderten", stellte SP-Landtagsabgeordneter
Josef Jahrmann bei der vergangenen Budgetdebatte fest. Während in
der Volksschule die Integration von geistig und körperlich
behinderten Schülern tadellos funktioniert, braucht man aber in
der Hauptschule bereits 5 bis 7 behinderte Kinder, um die
Einrichtung einer Integrationsklasse zu ermöglichen.

"Die völlig unsinnige Zahl von 5 bis 7 behinderten Schülern muß
ersatzlos aus dem Pflichtschulgesetz gestrichen werden, um eine
nahtlose Integration im Pflichtschulbereich und damit der Wahrung
der Chancen der Jugendlichen für ihr späteres Berufsleben zu
gewährleisten. Die Berufsschulen müßten zusätzlich dahingehend
erweitert werden, daß geistig und körperlich behinderte eine ihren
Fähigkeiten entsprechende Ausbildung erhalten", so Jahrmann
weiter. "Nur eine ununterbrochenen Integration und Betreuung
verspricht die größte Wahrscheinlichkeit für eine spätere,
erfolgreiche Integration in die Gesellschaft und damit auch in die
Arbeitswelt", so Jahrmann abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200

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