Jahrmann: Bessere Integration behinderter Kinder in den Unterricht

Überleitende Betreuung der behinderten Jugendlichen von der Ausbildung bis in das Berufsleben

St. Pölten, (SPI) - "Eine Gesellschaft ist so gut, wie sie sich ihren schwächsten Mitgliedern gegenüber verhält - und das sind für mich eindeutig die Behinderten", stellte SP-Landtagsabgeordneter Josef Jahrmann bei der vergangenen Budgetdebatte fest. Während in der Volksschule die Integration von geistig und körperlich behinderten Schülern tadellos funktioniert, braucht man aber in
der Hauptschule bereits 5 bis 7 behinderte Kinder, um die Einrichtung einer Integrationsklasse zu ermöglichen.

"Die völlig unsinnige Zahl von 5 bis 7 behinderten Schülern muß ersatzlos aus dem Pflichtschulgesetz gestrichen werden, um eine nahtlose Integration im Pflichtschulbereich und damit der Wahrung der Chancen der Jugendlichen für ihr späteres Berufsleben zu gewährleisten. Die Berufsschulen müßten zusätzlich dahingehend erweitert werden, daß geistig und körperlich behinderte eine ihren Fähigkeiten entsprechende Ausbildung erhalten", so Jahrmann
weiter. "Nur eine ununterbrochenen Integration und Betreuung verspricht die größte Wahrscheinlichkeit für eine spätere, erfolgreiche Integration in die Gesellschaft und damit auch in die Arbeitswelt", so Jahrmann abschließend.
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