- 26.06.1998, 11:59:34
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- OTS0157
Paragraph 15 WpHG-Mitteilung: Unternehmer des Jahres 1998=
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Zwickau (ots-Ad hoc-Service) - Die Brüder Ernst Wilhelm (45 J.)
und Ulf Rittinghaus (42 J.), Vorstände der seit 2.10.1997 am Neuen
Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Sachsenring
Automobiltechnik AG, Zwickau, sind am gestrigen Donnerstag vom 2.
Deutschen Mittel- standsforum in Stuttgart zu "Unternehmern des
Jahres 1998" in der Sparte "Industrie" gekürt worden. Damit wurde
diese Auszeichnung im Sektor "Industrie" erstmals an Führungskräfte
eines Unternehmens in den neuen Bundesländern vergeben.
Der Wettbewerb "Entrepreneur des Jahres", zu dem über 150
Bewerbungen vorlagen, wird von der Schitag Ernst & Young Unter-
nehmensberatung, der SAP AG und dem manager magazin ausgeschrieben
und hat es sich zur Aufgabe gemacht, hervorragende Leistungen in der
mittelständischen Wirtschaft herauszustellen. Das manager magazin
berichtet in seiner Juli-Ausgabe über die Kandidaten sowie die Preis-
verleihung. Mit der Wahl findet eine Erfolgsgeschichte Anerkennung,
die Ende 1993 in der Privatisierung des zuvor von der Treuhand als
nicht sanierungsfähig klassifizierten Herstellers des
DDR-Fahrzeugklassikers "Trabant" ihren Ausgangspunkt hatte. In
kürzester Zeit gelang es dem Bruderpaar mit Unterstützung des
Entwicklungsvorstandes Jürgen Rabe, den ehemaligen Pkw-Hersteller zu
einem kompetenten Systemlieferanten für die Automobilindustrie
umzubauen. Ihre hohen Ansprüche an die Qualität und
Innovationsfähigkeit ihrer Produkte wurden bereits 1996 mit der
Auszeichnung des VW-Konzerns zum "Zulieferer des Jahres" belohnt.
Die Fähigkeit, die hohen Erfordernisse der Automobilindustrie in
puncto Qualität und Liefertreue jederzeit zu erfüllen, ermöglichte
der Sachsenring-Gruppe eine mehr als eindrucksvolle Entwicklung in
Umsatz (1997 DM 287 Mio.; 1994 DM 66 Mio.) und Ertrag v. St. (1997 DM
10,6 Mio.). Sachsenring beschäftig t heute bundesweit über 1.300
Mitarbeiter. Neben dem Zuliefergeschäft ist die Unternehmensgruppe,
deren Leitwort "Mobilität fängt im Kopf an" lautet, als
Nischenproduzent im Bau von Sonderfahrzeugen tätig (u.a. gepanzerte
Sicherheitslimousinen der Bremer Tochter Trasco). Ernst Wilhelm und
Ulf Rittinghaus, die zusammen mit ihrem Vorstandskollegen Rabe die
Mehrheit des Aktienkapitals der Sachsenring-Gruppe halten, erwarten
für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzzuwachs auf ca. DM 400
Mio. Zukünftig soll die Position als Nischenanbieter sowie die
weitere Internationalisierung des Konzerns auch durch Zukäufe
gestärkt werden. Den Grund für den Erfolg ihrer Unternehmensgruppe
sieht das Brüder-Duo in der außerordentlich hohen
Leistungsbereitschaft und der technologischen Kompetenz ihrer
Belegschaft. Mit den übrigen Aktionären können sich heute auch mehr
als 85 % der Belegschaft über die bisherige Entwicklung ihrer
Sachsenring-Aktie freuen,die seit der Erstemission im Oktober letzten
Jahres im Wert bis zu 140%
zugelegt hat.
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