Reitwegenetz in der Pferderegion Voralpen

Weiterer Ausbau mit Hilfe von Regionalförderung

St. Pölten (OTS) - Nach Abschluß des ersten Abschnittes des Projektes "Pferderegion Voralpen-Reitwegenetz" wurde nun die zweite Tranche eingereicht, die mit einer ersten räumlichen Erweiterung der Pferdregion um die Gemeinde Frankenfels zusammenfällt. Auch eine weitere Ausdehung über St. Sebastian und Halltal bis nach Mariazell steht unmittelbar bevor, mit den Gemeinden des Pielachtals werden derzeit sehr konkrete Verhandlungen geführt.

Gegenstand der zweiten Tranche sind die Beschilderung einer ca. 12 Kilometer langen neuen Reitstrecke in den Gemeinden St. Anton an der Jeßnitz und Frankenfels sowie die Errichtung eines 1,2 Kilometer langen Wegestückes in St. Anton an der Jeßnitz inklusive Beschotterung, Nebenarbeiten und Toren entlang der Strecke, die Reiter von Weidetieren trennen sollen. Die dafür notwendigen Investitionen bewegen sich in einer Höhe von 290.000 Schilling, die Regionalförderung des Landes Niederösterreich beträgt 168.000 Schilling.

Das geplante Wegstück schließt die letzte Lücke des bereits bestehenden Weges von St. Anton über Grub und Seestein nach Plankenstein. Der gesamte Verlauf ist durch Gestattungsverträge (Verwlatung, Erhaltung und Haftung) mit den Grundeigentümern gesichert.

Die seit April laufenden Arbeiten sollen bis August abgeschlossen sein, da in Zusammenarbeit mit der Reitregion Melker Alpenvorland vom 21. bis 23. August erstmals der sogenannte "Edelweißritt" durchgeführt wird, bei dem an die 100 Wanderreiter von Melk nach Mariazell teilnehmen. Da der "Edelweißritt" zudem mit dem traditionellen Haflingermarkt am Joachimsberg zusammenfällt, bietet sich die Chance, sich einem breiten Fachpublikum als Reitregion zu präsentieren. Auch ein Werbefilm mit der Attraktivität der Region für Reiter ist in Vorbereitung.

Mit diesem Projekt wird nicht nur der weitere sukzessive Ausbau der Reitwege betrieben, sondern auch eine Ausdehnung der Region und die Einbindung neuer Stützpunkt-Betriebe. Die Errichtung, Absicherung und Beschilderung der Wege soll zudem entsprechenden Vorbehalten der Grundeigentümer entgegenwirken.

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