- 25.06.1998, 16:22:42
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- OTS0301
Reitwegenetz in der Pferderegion Voralpen
Weiterer Ausbau mit Hilfe von Regionalförderung
St. Pölten (OTS) - Nach Abschluß des ersten Abschnittes des
Projektes "Pferderegion Voralpen-Reitwegenetz" wurde nun die zweite
Tranche eingereicht, die mit einer ersten räumlichen Erweiterung der
Pferdregion um die Gemeinde Frankenfels zusammenfällt. Auch eine
weitere Ausdehung über St. Sebastian und Halltal bis nach Mariazell
steht unmittelbar bevor, mit den Gemeinden des Pielachtals werden
derzeit sehr konkrete Verhandlungen geführt.
Gegenstand der zweiten Tranche sind die Beschilderung einer ca. 12
Kilometer langen neuen Reitstrecke in den Gemeinden St. Anton an der
Jeßnitz und Frankenfels sowie die Errichtung eines 1,2 Kilometer
langen Wegestückes in St. Anton an der Jeßnitz inklusive
Beschotterung, Nebenarbeiten und Toren entlang der Strecke, die
Reiter von Weidetieren trennen sollen. Die dafür notwendigen
Investitionen bewegen sich in einer Höhe von 290.000 Schilling, die
Regionalförderung des Landes Niederösterreich beträgt 168.000
Schilling.
Das geplante Wegstück schließt die letzte Lücke des bereits
bestehenden Weges von St. Anton über Grub und Seestein nach
Plankenstein. Der gesamte Verlauf ist durch Gestattungsverträge
(Verwlatung, Erhaltung und Haftung) mit den Grundeigentümern
gesichert.
Die seit April laufenden Arbeiten sollen bis August abgeschlossen
sein, da in Zusammenarbeit mit der Reitregion Melker Alpenvorland vom
21. bis 23. August erstmals der sogenannte "Edelweißritt"
durchgeführt wird, bei dem an die 100 Wanderreiter von Melk nach
Mariazell teilnehmen. Da der "Edelweißritt" zudem mit dem
traditionellen Haflingermarkt am Joachimsberg zusammenfällt, bietet
sich die Chance, sich einem breiten Fachpublikum als Reitregion zu
präsentieren. Auch ein Werbefilm mit der Attraktivität der Region für
Reiter ist in Vorbereitung.
Mit diesem Projekt wird nicht nur der weitere sukzessive Ausbau
der Reitwege betrieben, sondern auch eine Ausdehnung der Region und
die Einbindung neuer Stützpunkt-Betriebe. Die Errichtung, Absicherung
und Beschilderung der Wege soll zudem entsprechenden Vorbehalten der
Grundeigentümer entgegenwirken.
Rückfragehinweis: Amt der NÖ Landesregierung
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