Elisa 1998 an Agfa Salzburg

Caritas und Gewinn vergeben Social-Sponsoring Preis

Wien, 25. 6. 1998 (car-pd) Die Caritas und die Zeitschrift "Gewinn" vergeben am 26. Juni um 17 Uhr im Erzbischöflichen Palais, 1010 Wien, Wollzeile 2 erstmals die "Elisa" für die besten österreichischen Social Sponsoring Projekte Als Botschafterin des Social Sponsoring soll Elisa Vorbild sein für das soziale Engagement von Österreichs Unternehmen. Denn soziales Engagement kann die Einstellung der Mitarbeiter zu den Unternehmen von Grund auf ändern und schafft damit extra Motivation: Es ist ein gutes Gefühl, für ein Unternehmen zu arbeiten, das auch andere Ziele als Profit verfolgt.

Die Elisa 1998 wird in zwei Kategorien vergeben: In der Allgemeinen Kategorie werden Projekte gewürdigt, unabhängig vom Projektpartner. In der Caritas Kategorie hat sich die Caritas bei jenen Partnern bedankt, die bedeutende Pro-jekte in Zusammenarbeit mit der Caritas durchführten.

Die eingereichten Projekte wurden von einer prominenten Jury beurteilt:
Barbara Coudenhove-Kalergi (Journalistin), Dr. Elisabeth Gürtler (Hotelier), Kommerzialrat Karl Heinz Essl (bauMax), Mag. Max Kothbauer (P.S.K.), Dkfm. Hans Schmid (GGK), Mag. Helmut Schüller (Generalvikar der Erzdiöze-se Wien), Georg Waldstein (GEWINN-Herausgeber), und Franz Küberl (Präsident der Caritas)

Gewinner der allgemeinen Kategorie - Elisa 1998

1. Platz: Agfa Kopiersysteme GmbH. - Salzburg

Projektpartner: Verein Kinderschutz-Zentrum Salzburg,
Projekt: Bus für mißhandelte Kinder. Agfa Kopiersysteme GmbH mietete für ein Jahr einen Linienbus der Salzburger Stadtwerke. Auf dem Bus waren Name und Adresse des Kinderschutz-Zentrums Salzburg zu lesen. Bei einem "Special Event" lud Agfa Firmen ein, ihre Logos auf den Bus zu kleben und für diese Werbung dem Kinderschutzzentrum 5000 Schilling zu spenden.

2. Platz: Bromberger Betriebe GmbH. - Wien

Projektpartner: Knochenmarkspenderzentrale
Projekt: Labor für die Knochenmarkspenderzentrale in Wien. Die Österreichi-sche Knochenmarkspenderzentrale sucht für die österreichischen Patienten in aller Welt den passenden Spender. Um effektiv helfen zu können, ist die Errich-tung eines Testlabors notwendig, um den passenden Spender zu finden. Von der Finanzierung, der Sanierung der desolaten Räume bis zur Einrichtung des La-bors übernimmt die Firma Bromberger sämtliche Kosten.

3. Platz: Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft - Wien Projektpartner: Initiative Hippotherapie, Sonderpädagogisches Zentrum Wien Projekt: Hippo-Therapie für Menschen mit geistiger Behinderung. Seit 1986 unterstützt Allianz Versicherungen das heilpädagogische Voltigieren und Reiten (HPVR) durch ein von der Allianz gemietetes Pferd. Um den Erlös zu sichern, wurden Adventstandlaktivitäten ins Leben gerufen. An die 300 Mitarbeiter ha-ben sich bisher daran beteiligt. Der Erlös wurde durch die Allianz Elementar Leitung verdoppelt.

ex aequo
3. Platz: Hanns H. Schubert, Ingenieurkonsulent für Vermessungswesen - St. Pölten

Projektpartner: Österr. Rotes Kreuz, Leitstelle St. Pölten Projekt: Digitales Einsatzleitsystem im Bezirk St. Pölten. Entwicklung eines Digitalen Einsatzleitsystems für das Rote Kreuz im Bezirk St. Pölten, um bei einem Einsatz so schnell wie möglich am Unfallort zu sein.

Gewinner der Caritas-Kategorie - Caritas Elisa 1998

1. Platz: Hirsch Austria GesmbH - Klagenfurt

Projektpartner: Caritas Österreich
Projekt: Friedensdorf in Fojnica/Bosnien: äGive a Hand"
"Give a Hand" kontaktierte Prominente wie Gerhard Berger, G.F. Ferre und Geraldine Chaplin, die vom Starfotografen Michel Comte mit einem Armband der Firma Hirsch fotografiert wurden. Mit ihren Honoraren wird der Bau eines Friedensdorfs in Fojnica/Bosnien unterstützt. Das Friedensdorf bietet mit 239 Häusern serbischen, kroatischen und bosnischen Familien ein neues Heim.

1. Platz: Feibra Werbung GmbH - Wien
Projektpartner: Caritas Österreich
Projekt: Gratisverteilung Erlagscheine Augustsammlung. Seit mehr als 25 Jah-ren sammelt die Caritas im August für Projekte in Afrika, Asien und Lateiname-rika. Die kostenlose Feibra-Verteilung von Erlagscheinen war von besonderer Bedeutung für den Erfolg der Umpositionierung der Caritas. Es förderte das neue Bild der Caritasarbeit "Von Tür zu Tür" im Bewußtsein der Bewohner Österreichs.

3. Platz: Brauerei Fohrenburg GmbH & Co - Bludenz
Projektpartner: Caritas Feldkirch
Projekt: Kantine im Montafon. Projekt für Menschen mit geistiger Behinderung Integration von Menschen mit geistiger Behinderung durch aktive Mitarbeit in einem Gaststätten- und Kantinenbetrieb, stand als Idee hinter dem Projekt der Brauerei Fohrenburg. Die Planung übernahm die Caritas der Diözese Feldkirch, Fohrenburg unterstützte das Projekt durch Investitionen und Sachleistungen. 2

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