AK Preisvergleich der Woche: Säuglingsnahrung in Wien teurer als in Berlin

AK Tip: Preise auch in Wien vergleichen - Unterschiede bis zu 24 Prozent

Wien (OTS) - Baby-Anfangsnahrung kostet in Wien um
durchschnittlich 13 Prozent mehr als in Berlin. Kindertees sind in Wien sogar fast um die Hälfte teurer. Das zeigt eine im Mai durchgeführte Untersuchung der AK Konsumentenschützer in Wiener und Berliner Drogerie- und Supermärkten. Die AK Konsumentenschützer raten, die Preise auch in Wien zu vergleichen, da Unterschiede bis zu durchschnittlich 24 Prozent erhoben wurden. ****

Für Baby-Anfangsnahrung - wie Brei, Pulver oder Milch - zahlen Wiener Eltern um durchschnittlich 13 Prozent mehr als Berliner Eltern. Babynahrung im Glas ist in Wien um durchschnittlich drei Prozent teurer. Das ergab ein Preisvergleich der Wiener AK Konsumentenschützer, die im Mai '98 in 13 Wiener und 21 Berliner Drogierie- und Supermärkten von 38 Produkten die Preise erhoben. Die Preise sind wie üblich mehrwertsteuerbereinigt aufgrund der unterschiedlichen Mehrwertsteuer-Sätze (Deutschland 7 Prozent, Österreich 10 Prozent).

Wien: Höhere Kosten für Babys
Für einen Kindertee verlangen die Wiener Geschäfte um durchschnittlich 46 Prozent mehr als die Berliner, zeigt der AK Vergleich. Der Fencheltee von Hipp kostet in Berlin
durchschnittlich 18 Schilling (exkl MWSt), in Wien beträgt der durchschnittliche Preis 29 (exkl MWSt) Schilling.
Für die Kindermilch mit Banengeschmack von Milupino zahlen Eltern in der deutschen Bundeshauptstadt durchschnittlich 13 Schilling (exkl MWSt), in der österreichischen werden durchschnittlich 17 Schilling (exkl MWSt) verrechnet.

Die AK Konsumentenschützer empfehlen, die Preise auch in den
Wiener Geschäften zu vergleichen. Bei der AK Erhebung wurden für die Säuglingsnahrung Preisunterschiede bis zu 24 Prozent festgestellt.

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