Gemeinnützige Wohnungsunternehmen leisten in NÖ gute Arbeit

Prokop: 23.000 neue Wohnungen in den letzten fünf Jahren

St.Pölten (NLK) - Innerhalb der letzten fünf Jahre sind in Niederösterreich 23.000 Wohnungen von gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen errichtet worden bzw. in Bau. "Ein
eindeutiger Beweis für die hervorragenden Leistungen der gemeinnützigen Wohnungsunternehmen in den vergangenen Jahren", betonte heute Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Sie lasse nicht zu, daß durch die FP-Wohnbaugenossenschaft "Freies Wohnen" die Gemeinnützigen in ein schiefes Licht geraten würden. Sie verwies auf die regelmäßige Prüftätigkeit durch den Revisionsverband, die Aufsichtsbehörde und die Eigenverantwortung der gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen. Immerhin hätten die gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen in Niederösterreich einen Marktanteil von 38 Prozent im Neubaubereich.

Insgesamt sind in den letzten fünf Jahren 125.000 Wohnungen mit Mitteln der Wohnbauförderungen gebaut oder saniert worden. Man dürfe auch den wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Aspekt nicht außer acht lassen: "Immerhin betrug das bauwirksame Ausgabevolumen für die Errichtung und Sanierung von Wohnungen in den letzten fünf Jahren 90 Milliarden Schilling." Im Bau- und Baunebengewerbe könnten so jährlich ungefähr 27.000 Arbeitplätze mit Mitteln der Wohnungsförderung gesichert werden. Das Land habe jährlich durchschnittlich fünf Milliarden Schilling für die Wohnungsförderung ausgegeben. Prokops Schwerpunkte für das nächste Jahr sind der Ausbau der Ökologieförderung und die Verbesserung der sozialen Treffsicherheit: "Mein Ziel ist, daß beispielsweise
im Rahmen der Sanierung alte Heizkessel mit Hilfe einer Förderung schneller ausgetauscht werden können und daß vor allem kinderreiche Familien mehr unterstützt werden."

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