Über 34 Millionen für Sportstättenbau

Prokop: Qualitätsverbesserung und Trendsportarten

St.Pölten (NLK) - Die "wichtigste Nebensache der Welt" hat in Niederösterreich einen hohen Stellenwert, im vergangenen Jahr
wurde der Sport vom Land mit insgesamt 80,4 Millionen Schilling gefördert. Das geht aus dem NÖ Sportbericht 1997 hervor, der gestern im Landtag diskutiert und zur Kenntnis genommen wurde. "Dickster Brocken" ist der Sportstättenbau. Für die Errichtung bzw. den Ausbau und die Modernisierung von Sportanlagen erhielten 307 Vereine und 94 Gemeinden Förderungen in der Gesamthöhe von 34,4 Millionen Schilling. "Das Ziel, jede niederösterreichische Gemeinde mit typengerechten Sportstätten auszustatten, ist fast erreicht", stellte dazu Landeshauptmannstellvertreterin Liese
Prokop fest, "in Zukunft wird der Schwerpunkt vor allem bei der Qualitätsverbesserung sowie bei Anlagen für die sogenannten Trendsportarten liegen, um noch mehr Jugendliche für den Sport zu begeistern."

Zu den geförderten Projekten zählen unter anderem 195 Fußballplätze, 59 Tennisanlagen, 7 Turn- und Mehrzweckhallen, 28 Asphaltstock- und 9 Eisschießanlagen, 16 Leichtathletikanlagen und 3 Kunsteisbahnen. Darüber hinaus haben 40 Vereine für den Ankauf von kostenaufwendigen Sportgeräten insgesamt 413.000 Schiling erhalten.

Einige weitere Schwerpunkte aus dem NÖ Sportbericht 1997:
Im Rahmen der NÖ Top-Sport-Aktion wurden 82 Sportlerinnen und Sportler mit 1,225 Millionen Schilling unterstützt.

27 Jugendsportausbildungs- und Trainingszentren sowie 15 Sporthauptschulen wurden mit 4,116 Millionen Schilling gefördert.

85 Vereine erhielten für den Spitzensport 12,274 Millionen Schilling.

51 Vereine und eine Gemeinde wurden mit 2 Millionen Schilling
bei der Durchführung von Sportveranstaltungen unterstützt.

Für den Einsatz geprüfter Trainer und Lehrwarte erhielten 3 Dach- und 46 Fachverbände insgesamt 2 Millionen Schilling.

Der Sport-Kollektiv-Unfallversicherung sind bisher 38 Verbände mit 61.941 Versicherten beigetreten. Im Vorjahr wurden 85 Schadensfälle mit einer vorläufigen Leistung von rund 1,65 Millionen Schilling behandelt.

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