In Österreich sterben jährlich 14 000 Menschen am Rauchen

Am Sonntag, 31. Mai, ist Weltnichtrauchertag

Wien (OTS) - In Österreich sterben pro Jahr rund 14 000 Menschen
an den Folgen des Tabakkonsums, in ganz Europa sind es jährlich rund 800 000 Tote. Experten fürchten eine weitere Zunahme der Todesfälle durch das Rauchen. Nach Schätzungen sollen im Jahr 2025 bereits zwei Millionen Europäer durch das Rauchen sterben.

In Österreich liegt der Jahreskonsum bei ca. 13 Milliarden Zigaretten und es gibt rund 2 Millionen Raucher, was einen pro Kopf-Verbrauch von 18 Zigaretten am Tag bedeutet. Es rauchen 40 Prozent der männlichen Bevölkerung, von allen Frauen rauchen 30 Prozent.

Nach Untersuchungen der WHO hängen bis zu 90 Prozent der Lungenerkrankungen, nahezu 30 Prozent der Herzerkrankungen und nahe zu 30 Prozent aller tödlich endenden Krebserkrankungen mit dem Rauchen zusammen. Rauchen fördert der Entstehung von malignen Tumoren der Lunge, der Luftwege, der Mundhöhle und der Speiseröhre. Auch stellt das Rauchen ein Risiko für Osteoporose, Alzheimer, sowie Leukämie und Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse, der Nieren und des Magens dar.

Rauchende Eltern gefährden ihre Kinder

Aber nicht nur die Raucher selbst können krank werden. Auch Nichtraucher in der Umgebung von Rauchern können gesundheitlichen Schaden nehmen. So ist durch dieses Passivrauchen eine erhöhte Gefahr für Lungenkrebs oder Herzerkrankungen erwiesen. Bei Kindern in deren Umgebung geraucht wird, kommt es häufig zu Erkrankungen der Atemwege. Babys von rauchenden Müttern haben zum Zeitpunkt der Geburt ein niedrigeres Gewicht.

Erste Hilfe für Raucher gibt es in den Apotheken

All diese Erkrankungen und negativen Folgen des Rauchens sollten gute Gründe sein mit dem Glimmstengel aufzuhören. Das Wichtigste dazu ist der Wille zum Verzicht auf die Zigarette. Viele Betroffenen nehmen professionelle Hilfe, wie z.B. Akupunktur oder autogenes Training oder Gruppentherapien in Anspruch. Die Apotheker bieten -neben ausführlicher Information - einige Arzneimittel an, die das Aufhören erleichtern. Verabreicht werden die Wirkstoffe über Pflaster, Kaugummi oder über einen Inhalator.

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Österreichische Apothekerkammer

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