Wien (OTS) - Krankenversicherungsabkommen mit Mazedonien in Kraft

Am 1. April 1998 ist das österreich-mazedonische Abkommen über soziale Sicherheit in Kraft getreten. Das neue Abkommen über soziale Sicherheit zwischen Österreich und Slowenien wurde mit 1. Mai 1998 wirksam. Das im Verhältnis zu Mazedonien anzuwendende österreichisch-jugoslawische Sozialversicherungsabkommen wurde zum 30. September 1996, jenes mit Slowenien zum 31. Dezember 1996
wegen der Neuregelung der Familienbeihilfe gekündigt. Die neuen Abkommen erfassen die Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung sowie das Arbeitslosengeld.***

Aufgrund der Einigung mit den beiden Vertragsstaaten ist sichergestellt, daß österreichische Urlauber, die in Mazedonien bzw. Slowenien Leistungen der dortigen Krankenversicherung benötigen, ärztliche Hilfe, Medikamente und auch Spitalspflege auf Kosten des zuständigen österreichischen Krankenversicherungsträgers in Anspruch nehmen können, wenn sie den zwischenstaatlichen Betreuungsschein in eine im jeweiligen Vertragsstaat gültige Anspruchsberechtigung umtauschen. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger empfiehlt daher allen Auslandsreisenden, wie bisher, Betreuungsscheine mitzunehmen.

äDie Einigung bringt vor allem in der Pensionsversicherung einen lückenlosen Schutz der Betroffenen", erklärt der stellvertretende Generaldirektor des Hauptverbandes Mag. Norbert Vanas. Da die
neuen Abkommen rückwirkend angewandt würden, könnten beispielsweise auch in jenen Fällen, in denen der Anspruch auf Pension erst durch das Zusammenrechnen der Versicherungszeiten in Österreich und den angesprochenen Vertragsstaaten entsteht, wieder österreichische Pensionen gewährt werden.

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Pressestelle des Hauptverbandes der öst.
Sozialversicherungsträger
Mag. Andrea Rogy, Tel.: 01 - 71132 - 1123

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