Drogen - starke Kinder sagen nein / Das Beste-Ratgeber gibt Tips, wie Eltern ihre Kinder schützen können

Stuttgart (ots) - Rund 300 000 Menschen konsumieren in Deutschland harte Drogen. In Österreich sind es über 10 000. Nie zuvor sind Jugendliche so intensiv mit Rauschmitteln in Kontakt gekommen wie heute. Tips, wie Eltern ihre Kinder vor Drogen schützen können gibt der Das Beste-Ratgeber, der in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht wird.

Liebevolle Zuwendung und positive Vorbilder entwickeln das Selbstwertgefühl von Kindern. Wenn sie spüren, daß die Eltern sie sowohl mit ihren Wünschen und Erfolgen als auch mit ihren Sorgen ernst nehmen gelingt es, Vertrauen und Selbstbewußtsein zu entwickeln. Die Kinder werden dann auch in schwierigen Situationen zu ihren Eltern kommen und um Rat fragen. Zudem sind diese Kinder durch die stärker werdenden Einflüsse von außen, sei es durch die Clique, die Schulklasse oder durch Zeitschriften, Fernsehen, Kino-Idole und andere Vorbilder nicht so stark beeinflußbar.

Auch die Vorbildfunktion der Eltern spielt eine wichtige Rolle. Helmut Zöpfl, Professor für Schulpädagogik an der Universität München und Mitglied des nationalen Drogenrates, rät: "Eltern sollten die eigenen Gewohnheiten hinterfragen. Muß bei jeder Party Alkohol in Strömen fließen? Wie schnell greift man zur Tablette, wenn man Kopfschmerzen hat?" Selbstkritik erhöht auch die Glaubwürdigkeit vor den Kindern. Sind die Eltern bereit, über ihr Verhalten nachzudenken, prüfen und korrigieren auch Kinder ihr eigenes Tun.

Wenn junge Leute nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen, dann neigen sie eher dazu, mit Alkohol und Drogen zu experimentieren. Eltern sollten versuchen, das Interesse ihres Sohnes oder ihrer Tochter zu wecken, sei es für Sport, Musik oder soziale Betätigung.

Verhaltensänderungen von Kindern sind in der Pubertät häufig. Eltern sollten aber bei plötzlich abfallenden Schulleistungen, starken Stimmungsschwankungen und sozialem Abkapseln aufhorchen. Auch wenn das Kind plötzlich den Freundeskreis wechselt, keine Freunde mehr mit nach Hause bringt und Eltern keinen Überblick mehr haben, mit wem der Sprößling seine Freizeit verbringt, kann dies ein Hinweis auf eine Suchtgefährdung sein.

Mütter und Väter müssen sich gut informieren und sollten die Folgen von Drogenmißbrauch so genau wie möglich beschreiben. Aussagen wie "Wer Drogen nimmt, wird früher oder später süchtig" helfen nichts. Das Kind sieht einen Freund bei einer Party einen Joint rauchen - und nichts passiert. Dieser Widerspruch stellt die Glaubwürdigkeit der Eltern in Frage und das Kind wird die Drogenproblematik verharmlosen.

Eltern haben mehr als die Schule oder der Sportverein die Chance, ihre Kinder zu beeinflussen. Die kontinuierliche Erziehung zu Hause ist deshalb entscheidend. Das erfordert Mut, Geschick und Geduld. Aber der Einsatz lohnt sich, denn Eltern schützen so ihr Kind und sichern seine Zukunft.

Das Schaubild "Die elf gefährlichsten Drogen auf einen Blick" informiert über Aussehen, Einnahmeart, Wirkung und Risiken dieser Drogen und ist bei der Pressestelle erhältlich.

ots Originaltext: Verlag Das Beste GmbH
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