ÖBB-Regionalmanagement für Personenverkehr in NÖ

Pröll: Verkehrspolitische Notwendigkeit

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich erhält ein eigenes ÖBB-Regionalmanagement für den Personenverkehr, das heute in St.Pölten von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und dem ÖBB-Vorstandsdirektor für den Personenverkehr, Dr. Gerhard Stindl, vorgestellt wurde.
Mit dem Regionalmanagement, das von Reiner Zanghellini geleitet wird, sollen die Kunden noch besser betreut und mehr auf ihre Wünsche eingegangen werden. "Eine absolute Neuheit", erklärte Stindl. Wichtigster Punkt: Die Fahrpläne sollen aufeinander abgestimmt werden. Landeshauptmann Pröll bezeichnete diese Maßnahme als verkehrspolitische Notwendigkeit: "Unser Hauptaugenmerk gilt dem Nahverkehr." Pröll erinnerte an die hohen Investitionen in den Ausbau der Schnellbahnlinien zum Flughafen, zwischen Wien-Wolkersdorf-Mistelbach-Laa an der Thaya und zwischen Krems-St.Pölten-Lilienfeld. Auch der Bau von Park & ride-Anlagen und der viergleisige Ausbau der Westbahn hätten höchste Priorität.

Mit dem neuen Sommerfahrplan ab 24. Mai wird es zusätzliche Zug-Schnellverbindungen zwischen Scheibbs und St.Pölten und St.Pölten-Scheibbs-Kienberg/Gaming geben, außerdem werden Intercity-Expreß-Garnituren verstärkt in St.Pölten halten. Auf der Südbahn wird es im Schnellbahnverkehr einen 15-Minuten-Takt zwischen Wien Südbahnhof und Mödling geben. Auf der Strecke Wiener Neustadt-Wien wird zusätzlich ein 60-Minuten Eilzug-Takt in der Zeit von 13 bis 19 Uhr eingeführt. Zudem wird es zwischen Wien und Leobersdorf in der Zeit von 12 bis 19 Uhr einen 30-Minuten-Takt geben. Verbesserungen sollen auch die neuen Morgenverbindungen bei den Zügen zwischen Wiener Neustadt und Gutenstein sowie Gutenstein und Wiener Neustadt bringen.

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