- 18.05.1998, 10:38:13
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B.U.S. Berzelius: Pressemitteilung anläßlich der Halbjahrespressekonferenz in Leipzig B.U.S voll im Plan=
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Eschborn/Ts. (ots-Ad hoc-Service) - Ergebnis nach Steuern plus
44 % Wettbewerbsfähigkeit verbessert
Die Geschäftsentwicklung der B.U.S Berzelius Umwelt-Service AG
zeigt weiter nach oben. Die Halbjahresbilanz beim führenden
europäischen Recycler industrieller Reststoffe ist eindeutig positiv.
So wurde der Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres (30.09.)
1997/98 um 13,4 % auf 203,3 Mio. DM ausgeweitet. Deutlich
Überproportional entwickelte sich das Betriebsergebnis mit + 34,9 %
und der Nachsteuergewinn, der um 44 % auf 21,1 Mio. DM zulegte. Dabei
ist zu berücksichtigen, daß aufgrund von Sondereinflüssen die ersten
6 Monate des Vorjahres unter dem Jahresdurchschnitt lagen. Da das 2.
Halbjahr in der Regel das umsatz- bzw. ertragsstärkere ist, gibt sich
Vorstandsvorsitzender Dr. Günter Okon sehr zuversichtlich, die
Umsatz- und Ertragsziele in 1997/98 von 420 Mio. DM bzw. 44 Mio. DM
zu erreichen. In der Vergangenheit sind die Planziele immer
übertroffen worden. Hieran soll sich auch im laufenden Geschäftsjahr
nichts ändern. Im 1. Halbjahr erzielte die B.U.S deutliche
Fortschritte bei der Profitabilität. Die Bruttoumsatzrendite stieg
von 11,1 auf 12,8 %.
Verbesserte Bilanzrelation
Der Verkauf der HRD-Beteiligung im vergangenen Oktober hat
positive Auswirkungen auf die Bilanz. Hier kam es zu einem
Aktivtausch zwischen Anlage- und Umlaufvermögen. Die
Vermögensstruktur ist damit erheblich liquider geworden. Ein Teil
dieser Gelder ist für die weitere Expansion der Gesellschaft gedacht.
Es laufen konkrete Akquisitionsverhandlungen. Positiv hat sich auch
die Bilanzrelation entwickelt. Die Bankverbindlichkeiten konnten um
14,9 % zurückgeführt werden, parallel hierzu stieg die
Eigenkapitalquote von 35,3 auf 41,5 %.
Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit
Zufrieden ist die Unternehmensleitung auch mit der Wettbewerbs-
fähigkeit der B.U.S, die sich nicht zuletzt aufgrund der stetigen
Produktivitätsfortschritte erhöhte. In allen Geschäftsbereichen
konnten Marktanteile hinzugewonnen werden.
In diesem Zusammenhang äußerte sich Dr. Okon äußerst negativ gegen
die Praxis der Verfüllung von werthaltigen, recyclingfähigen
Reststoffen in Kaligruben, insbesondere in den Neuen Ländern. Nach
seiner Meinung bestehen hier nicht nur erhebliche Lücken im
Kreislaufwirtschaftsgesetz, sondern es handelt sich um einen klaren
Verstoß gegen europäisches Recht. Unter dem Deckmantel des Berge-
versatzes wird hier bestehende Umweltgesetzgebung umgangen.
Ende der Mitteilung
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