B.U.S. Berzelius: Pressemitteilung anläßlich der Halbjahrespressekonferenz in Leipzig B.U.S voll im Plan

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Ergebnis nach Steuern plus
44 % Wettbewerbsfähigkeit verbessert

Die Geschäftsentwicklung der B.U.S Berzelius Umwelt-Service AG zeigt weiter nach oben. Die Halbjahresbilanz beim führenden europäischen Recycler industrieller Reststoffe ist eindeutig positiv. So wurde der Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres (30.09.) 1997/98 um 13,4 % auf 203,3 Mio. DM ausgeweitet. Deutlich Überproportional entwickelte sich das Betriebsergebnis mit + 34,9 % und der Nachsteuergewinn, der um 44 % auf 21,1 Mio. DM zulegte. Dabei ist zu berücksichtigen, daß aufgrund von Sondereinflüssen die ersten 6 Monate des Vorjahres unter dem Jahresdurchschnitt lagen. Da das 2. Halbjahr in der Regel das umsatz- bzw. ertragsstärkere ist, gibt sich Vorstandsvorsitzender Dr. Günter Okon sehr zuversichtlich, die Umsatz- und Ertragsziele in 1997/98 von 420 Mio. DM bzw. 44 Mio. DM zu erreichen. In der Vergangenheit sind die Planziele immer übertroffen worden. Hieran soll sich auch im laufenden Geschäftsjahr nichts ändern. Im 1. Halbjahr erzielte die B.U.S deutliche Fortschritte bei der Profitabilität. Die Bruttoumsatzrendite stieg von 11,1 auf 12,8 %.

Verbesserte Bilanzrelation

Der Verkauf der HRD-Beteiligung im vergangenen Oktober hat positive Auswirkungen auf die Bilanz. Hier kam es zu einem Aktivtausch zwischen Anlage- und Umlaufvermögen. Die Vermögensstruktur ist damit erheblich liquider geworden. Ein Teil dieser Gelder ist für die weitere Expansion der Gesellschaft gedacht. Es laufen konkrete Akquisitionsverhandlungen. Positiv hat sich auch die Bilanzrelation entwickelt. Die Bankverbindlichkeiten konnten um 14,9 % zurückgeführt werden, parallel hierzu stieg die Eigenkapitalquote von 35,3 auf 41,5 %.

Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit

Zufrieden ist die Unternehmensleitung auch mit der Wettbewerbs-fähigkeit der B.U.S, die sich nicht zuletzt aufgrund der stetigen Produktivitätsfortschritte erhöhte. In allen Geschäftsbereichen konnten Marktanteile hinzugewonnen werden.

In diesem Zusammenhang äußerte sich Dr. Okon äußerst negativ gegen die Praxis der Verfüllung von werthaltigen, recyclingfähigen Reststoffen in Kaligruben, insbesondere in den Neuen Ländern. Nach seiner Meinung bestehen hier nicht nur erhebliche Lücken im Kreislaufwirtschaftsgesetz, sondern es handelt sich um einen klaren Verstoß gegen europäisches Recht. Unter dem Deckmantel des Berge-versatzes wird hier bestehende Umweltgesetzgebung umgangen.

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