STROBL: KINDERFREUNDLICHE POLITIK HAT NICHTS MIT TAFELN ZU TUN

Gegen gefährliche Ideologien einschreiten

Wien (ÖVP-Klub) - "Zweifelsohne gibt es in dieser Stadt
genug Bereiche, in denen Kinder auf Tafeln darauf hingewiesen werden, was alles nicht erlaubt ist", räumte ÖVP-Bildungsspre-cher Prof. Walter Strobl in der heutigen Gemeinderatsdebatte
über Kinder in Wien ein. "Aber in der Realität haben diese Ta-feln ohnedies keine Bedeutung. In Wahrheit ist der Freiraum der Kidner in unserer Stadt relativ groß." *****

Viel wichtiger sei ein stärkeres Eintreten für die Interessen
der Kinder. Und hier stehe die Sicherheit der Kinder im Vorder-grund. Strobl warnte vor dem Einsickern gefährlicher Ideologi-
en, wie etwa dem Gerede von der Gleichberechtigung der Kinder.
"Das ist ein klassischer Ansatz zur Antipädagogik. Ich orte
darin die Gefahr der Trennung von Familie und Kindern und eine Überforderung der Kinder", warnte Strobl. "Wer solche Diskus-sionen führt, schadet der sicheren Umwelt der Kinder mehr, als
er an Gutem erreichen könnte. Kinder brauchen Halt und Schutz, brauchen Orientierung. Und sie brauchen auch Grenzen. Daß Ta-
feln nicht die geeignete Form sind dieser Grenzsetzung sind,
habe ich schon erwähnt."

Als Forderungen für eine kinderfreundliche Politik stellte
Strobl auf: die Verankerung der Familie in der Verfassung, die vermehrte Betrachtung der Familie aus Sicht der Kinder, eine Kinderverträglichkeitsprüfung, die Bewertung der Kindererzie-
hung als Arbeit, Maßnahmen für mehr Sicherheit auf Spielplätzen und eine Konvention zum Kinderschutz im Fernsehen.

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