Familienministerium startet "Recall-System" für Mutter-Kind-Paß- Untersuchungen

Bartenstein erinnert Eltern an Untersuchungstermine für ihre Kinder

Wien (OTS) - Diese Woche werden Eltern von Kleinkindern die
ersten Briefe von Familienminister Bartenstein erhalten, in denen sie an die fälligen Termine der Mutter-Kind-Paß-Untersuchungen erinnert werden. Adressaten dieser ersten Mailings sind Eltern von ein-, zwei- oder dreijährigen Kindern. Kommende Woche werden
Eltern von Babies im Alter von drei und sechs Monaten die
jeweiligen Schreiben erhalten. Pro Jahr werden 400.000 persönlich adressierte Schreiben verschickt.

Beigelegt ist jedem Brief ein Informationsfolder, der auf die einzelnen vorgesehenen Untersuchungen kurz eingeht. Die Untersuchungen selbst, deren Ergebnis vom Arzt in den Mutter-Kind-Paß eingetragen werden, sind kostenlos. Sind alle Untersuchungen absolviert, kann der Mutter-Kind-Paß-Bonus in der Höhe von 2.000 Schilling nach dem ersten Lebensjahr des Kindes beim zuständigen Finanzamt beantragt werden.

Fünf Briefe sind vorgesehen: Mailing 1 für Eltern von Kindern im Alter von drei Monaten enthält Informationen zur allgemeinen Überprüfung des Gesundheitszustandes des Kindes, zur Hüftultraschall-Untersuchung sowie zur Hals-Nasen-Ohren-Untersuchung. Mailing 2 für Eltern von Kindern im Alter von sechs Monaten informiert über die vorgesehene allgemeine Untersuchung
des Gesundheitszustandes und die Beurteilung des Entwicklungsfortschrittes des Kindes.

Mailing 3 für Eltern von Kindern im Alter von einem Jahr
fordert zur Kontrolle des allgemeinen Gesundheitszustandes, zur Überprüfung der körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes und zu einer genauen Untersuchung der Augen auf. Mailing 4 für Eltern von Kindern im Alter von zwei Jahren empfiehlt die Überprüfung des allgemeinen Gesundheitszustandes des Kindes sowie die Feststellung von etwaigen Sehfehlern durch den Augenarzt. Mailing 5 für Eltern von Kindern im Alter von 3 Jahren erinnert schließlich an die Überprüfung der geistigen und sozialen Entwicklung des Kindes sowie eventueller Auffälligkeiten, um Sehschwächen oder Fehlfunktionen früh erkennen zu können.

Finanziert wird die gesamte Mailing-Aktion von der Firma "Pampers". Das Unternehmen übernimmt die gesamten Kosten in Höhe von zwei Millionen Schilling pro Jahr und stellt fachliches Know-How zur Verfügung. Der öffentlichen Hand entstehen dadurch keine Kosten. Die Laufzeit der Aktion wurde auf vorerst vier Jahre festgelegt. Danach wird über die Weiterführung entschieden.

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Dr. Ingrid Nemec
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