- 04.05.1998, 12:48:37
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- OTS0125
max.mobil. fordert Gleichbehandlung bei der Frequenzvergabe
Wien (OTS) - Mit einer Lizenzgebühr von 4 Milliarden Schilling hat
max.mobil. das weltweit höchste Pro-Kopf-Entgelt für den Erwerb einer
GSM-Lizenz bezahlt, verfügt jedoch sowohl im internationalen
Vergleich, als auch im direkten Vergleich mit den österreichischen
Mitbewerbern über die geringste Anzahl an Frequenzen. Mobilkom
benützt schon heute 2x19 MHz, für Connect sind 2x22,5 MHz vorgesehen
- max.mobil. stehen jedoch nur 2x8 MHz zur Verfügung. Selbst nach
Zuteilung der für Mobilkom und max.mobil. vorgesehenen je 2x5 MHz im
1800-Frequenzband liegt der max.mobil. Anteil am gesamten
Frequenzsprektrum weit unter dem der Mitbewerber. max.mobil. fordert
daher, daß allen Netzbetreibern eine vergleichbare Zahl an Frequenzen
zugeteilt wird. Nur so kann ein fairer Wettbewerb in Österreich
langfristig sichergestellt werden.
max.mobil. gegen Versteigerung von 1800-Frequenzen
Eine im Verkehrsministerium nunmehr vorgesehene Versteigerung vor
Herstellung dieses Gleichgewichts steht für max.mobil. im groben
Widerspruch zu den Wettbewerbsregeln der EU. Daher tritt max.mobil.
zum jetzigen Zeitpunkt gegen ein Auktionsverfahren zur Vergabe
weiterer GSM 1800-Frequenzen ein. Genau betrachtet bedeutet die
Versteigerung zusätzlicher, für den Betrieb des GSM-Netzes
erforderlicher Frequenzen, daß max.mobil. für ein und dasselbe Gut
zweimal zu bezahlen hat, was verfassungsrechtlich äußerst bedenklich
ist.
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen sicherstellen, daß für
max.mobil. als Vorreiter der Liberalisierung auf dem heimischen
Telekommarkt keine langfristigen Nachteile erwachsen. Nur so können
auch in Zukunft die Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens und
die damit verbundenen Arbeitsplätze gesichert werden. Es kann nicht
im Sinne des Gesetzgebers sein, ehemalige Monopolstellungen zu
festigen oder neue zu schaffen. max.mobil. wird bei jeder Form der
Ungleichbehandlung, wie sie beispielsweise in der geplanten Änderung
des TKG beabsichtigt ist, alle zur Verfügung stehenden Rechtsmittel
ausschöpfen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Mag. Manuela Bruck bei
max.mobil. unter der Telefonnummer 01/79585-6223.
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