LAbg. Hintner zum 1. Mai: "FCG als Garant des überparteilichen ÖGB!"

FP-Richtungsgewerkschaft als Rückfall in die 1. Republik! Wien (OTS) - "Der 1. Mai stellt kein sozialdemokratisches Relikt aus vergangenen Zeiten, sondern einen besonderen Feiertag für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dar. Die sozialpolitische Entwicklung unseres Landes ist nämlich keine der "Geschenke", sondern der erkämpften Rechte", erklärte heute der ÖAAB-Bezirksobmann von Mödling, LAbg. Hans Stefan Hintner. Nach wie vor käme dabei dem ÖGB bei der Durchsetzung von Arbeitnehmeranliegen eine zentrale Bedeutung zu. Diese Bedeutung werde aber in Zukunft immer stärker von seiner Überparteilichkeit und Offenheit sowie seiner politischen Integrationsfähigkeit abhängen. Die Fraktion Christlicher Gewerkschafter leiste dabei einen wesentlichen Beitrag und hat sich stets als Garant der Überparteilichkeit des ÖGB verstanden. In diesem Zusammenhang erinnerte Hintner an die Leistungen des 1985 verstorbenen Mödlingers und ÖGB-Vizepräsidenten NR Ing. Johann Gassner.

Obwohl es im ÖGB sicherlich nicht wie in einem "Mädchenpensionat" zugehe, sei die Gründung einer Richtungsgewerkschaft durch die FPÖ ein Weg in die Falsche Richtung, erklärte Hintner.

"Die FPÖ-Gewerkschaft steht für einen politischen Rückfall in die 1. Republik und glänzt durch eine unscharfe Abgrenzung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen. Ihre Absichten - wie auf Flugblättern bekanntgegeben - können nicht als gegnerunabhängig bezeichnet werden. Die FPÖ-Gewerkschaft ist damit eine parteipolitische Vorfeldorganisation, die den Namen "Gewerkschaft" eigentlich nicht tragen dürfte", so der ÖAAB-Bezirksobmann abschließend.

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