Neues Scheidemünzengesetz macht es amtlich: Schillingmünzen für immer in Euro umtauschbar

Wien (OTS) - Eine Änderung des Scheidemünzengesetzes setzt nun den Schlußpunkt hinter alle Diskussionen bezüglich der Umtauschfrist von Schilling- in Euromünzen. Damit können Scheidemünzen, deren Zahlungskraft erloschen ist - und somit auch die Schillingmünzen nach der Einführung der Eurowährung - "unbefristet bei der Münze Österreich AG und an den Schaltern der Oesterreichischen Nationalbank gegen gesetzliche Zahlungsmittel umgewechselt werden" (so nachzulesen im Scheidemünzengesetz §10, Abs. 4). Diese Gesetzesänderung bedeutet, daß der Nennwert österreichischer Münzen, auch nach erfolgter Umstellung auf den Euro, nun für alle Zeiten gesichert ist.

Besonders im Bereich der 500-Schilling-Silbermünzen war es in den letzten Jahren - bedingt durch Falschinformationen - zu Verunsicherungen im Hinblick auf die Wertbeständigkeit der Münzen gekommen. Es waren Befürchtungen aufgetreten, daß man die Umtauschfrist verpassen und damit der Wert der Münzen verlorengehen könnte. All diesen Sorgen ist nun mit der Änderung des Scheidemünzengesetzes ein Ende bereitet. Sammler dieser so traditionsreichen Münzensparte, ebenso wie von allen anderen Schillingmünzen, können auch in Hinkunft ihrem Hobby unbesorgt nachgehen. Schließlich sammeln sie mit österreichischen Münzen eine Währung, die schon bald historischen Charakter haben wird, deren Wert aber dennoch für alle Zeiten offiziell gesichert ist.

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