- 27.04.1998, 13:24:35
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Bartenstein: Grünes Licht für weitere EU-Förderungen für March Thaya-Auen
EU bewilligt 64 Mio. Schilling für Naturschutzprojekte in Österreich
Wien (OTS) - Eine Woche nach dem Besuch der EU-Umwelt-
Kommissarin Ritt Bjerregaard beim Naturschutzprojekt Wasserwelt
March Thaya-Auen gab heute der Habitat-Ausschuß der EU grünes
Licht für eine zweite Auflage der Förderungen für dieses
Naturschutzprojekt. Insgesamt hat die EU heute 64 Mio. Schilling
Förderungen für LIFE-Naturschutzprojekte in Österreich bewilligt.
"Damit ist die Fortsetzung des LIFE-Projektes in den March Thaya-
Auen gesichert. Die 64 Mio. Schilling sind jedenfalls ein super
Erfolg für die österreichischen Bemühungen, europaweit bedeutsame
Lebensräume für schützenswerte Tier- und Pflanzenarten zu
erhalten," sagte Umweltminister Dr. Martin Bartenstein in einer
ersten Reaktion.
Bei dem gemeinsamen Besuch in den March Thaya-Auen ist es
offensichtlich gelungen, die Umweltkommissarin von der
Großartigkeit dieses einmaligen Naturschutzprojektes zu
überzeugen. Die March Thaya-Auen sind eine Aulandschaft von
internationaler Bedeutung, die als Ramsar-Schutzgebiet ausgewiesen
und seit 1997 als Natura-2000-Gebiet nominiert wurde. Die
nunmehrige EU-Zusage garantiert, daß das Projekt, daß gemeinsam
von Bauern, Jägern, Naturschützern und Gemeinden betrieben wird,
weitergeführt werden kann. Schwerpunkte dabei sind die
Revitalisierung der Flüsse March und Thaya. Die Umwandlung von
Äckern zu Wiesen und die naturnahe Bewirtschaftung des Au-Waldes.
Insgesamt stehen heuer für ganz Europa 650 Mio. Schilling aus
dem LIFE-Programm für Naturschutzprojekte zur Verfügung. Mit der
heutigen Entscheidung erhält Österreich rund 10% dieser
Gesamtförderungssumme. Zusätzlich zu den ca. 16 Mio. Schilling
(1,2 Mio. Ecu) für die March-Thaya-Auen gibt es für noch 5 weitere
Projekte Geld von der EUt:
Nationalpark Thaya-Tal
Gewässervernetzung Nationalpark Donau-Auen
Flußgebiet Lafnitz-Tal
Rheindelta
Sanddünen in Niederösterreich
Schluß
Rückfragehinweis: Bundesministerium für Umwelt
Jugend & Familie
Dr. Ingrid Nemec
Tel.: (01) 515 22 DW 5051
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