Leichtmetall-Kompetenzzentrum Ranshofen (LKR): Berechtigte Hoffnung auf Zuschlag für neues Kompetenzzentrum! Leichtmetall-Forschung gibt Österreich Chancen auf weltweite

Wien (OTS) - Kompetenzführerschaft - Neue Squeeze Casting Maschine ermö6glicht Verarbeitung von Aluminium- und Magnesium Legierungen=

Zuversicht signalisierten die verantwortlichen
Manager des Leichtmetall-Kompetenzzentrums Ranshofen (LKR) bei der heutigen Informationsveranstaltung zum Thema "Kplus-Zentren" und Leichtmetallforschung in Österreich", den Zuschlag für die Errichtung eines neuen Kompetenzzentrums für Leichtmetall-Hochleistungs-werkstoffe zu erhalten. Wie dazu LKR-Chef Dr. Helmut Kaufmann feststellte, seien weitere 5 Bewerber im Rennen, die signalisierte Unterstützung seitens der Industrie läßt die Ranshofener Forscher auf einen positiven Abschluß der Bewerbung hoffen. Der diesbezügliche Hauptantrag werde bis 15. Mai 1998 beim BMWV eingebracht.

Das LKR in Ranshofen ist eine Außenstelle des Österreichischen Forschungszentrums Seibersdorf und aus der Forschungsabteilung der Austria Metall AG hervorgegangen. Schwerpunkte der Forschungsarbeiten liegen in den Bereichen Aluminium-Matrix-Verbundwerkstoffe, Schaumaluminium ALULIGHT, Herstellung von Sonderlegierungen und der Entwicklung von Bauteilen für neue Anwendungen.

Sektionschef Dr. Norbert Rozsenich aus dem Wissenschaftsministerium berichtete bei der heutigen Infoveranstaltung über das Kplus-Konzept, das gemeinsame Forschungsarbeiten von Industrie und Kompetenzzentren initiieren helfen soll.

Das LKR ist einer von 6 Bewerbern um die Errichtung eines Kompetenzzentrums. In einer Pilotphase zu Kplus installiert das LKR gerade eine Squeeze Casting-Maschine, die es erlaubt sowohl Aluminium- wie auch Magnesiumlegierungen zu verarbeiten. Damit spricht das LKR nun verstärkt die Leichtmetallverarbeitenden Gießereibetriebe und Gußanwender an, die sich mit neuen Verfahren und neuen Werkstoffen neue Marktsegmente im High-Tech-Bereich erschließen wollen.

Namhafte Redner bei dieser Veranstaltung wie, Dipl.-Ing. Helmut Wieser, Vorstand der AMAG, Dr.G.Haldenwanger, Leiter Entwicklung Werkstoffe, Verfahren, Recycling der Fa. Audi und Dipl.-Ing. Palm, Forschung und Entwicklung Fa. Daimler Benz, gaben einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und den weiteren F&E-Bedarf im Expansionsgebiet der Leichtmetalle.

Wie die jüngst publizierte Delphi-Studie darlegte, sind Leichtmetalle als F&E-Schwerpunkte für Österreich bestens geeignete und Ö6sterreich wird in Aussicht gestellt, in 15 Jahren Kompetenzführerschaft auf diesem Gebiet zu erlangen.

Das LKR liegt mit all seinen Arbeitsgebieten (Gießen, Umformen, Verbundwerkstoffe, Schaumaluminium und Recycling) voll im Trend und kann mit seinen Industriepartnern schon heute eine Spitzenposition in der Leichtmetall- und Verfahrensentwicklung für sich beanspruchen.

Bis zum 15. Mai 1998 wird das LKR einen Hauptantrag auf Errichtung eines Kompetenzzentrums für Leichtmetall-Hochleistungswerkstoffe in Ranshofen beim BMWV stellen. Die signalisierte Unterstützung seitens der Industrie läßt die Ranshofener Forscher auf einen positiven Abschluß der Bewerbung hoffen.

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Dr. Helmut Kaufmann (Leiter LKR),

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