Carl Schenck AG: Schenck verkauft den Bereich Plattenproduktionssysteme / Konzentration auf Kernbereiche weitestgehend abgeschlossen

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Ergebnis 1997: Break-even /
Geplantes Ergebnis 1998: rund 20 Mio DM

Die Carl Schenck AG hat den Geschäftsbereich Plattenproduktionssysteme (Schenck Panel Production Systems GmbH) veräußert. Käufer ist die J. Dieffenbacher GmbH & Co. KG, Eppingen die rückwirkend zum 1. Januar 1998 80% der Anteile übernimmt. Im Geschäftsjahr 1997 verzeichnete Schenck Panel einen Umsatz von 84 Mio DM; beschäftigt waren zum Jahresende 130 Mitarbeiter.

Darüber hinaus haben die Spectris GmbH Sensoren und Systeme, Langen, und Schenck beschlossen, ihre Aktivitäten in Teilbereichen der Meßtechnik zur Überwachung von Maschinen in einer gemeinsamen Gesellschaft zusammenzufassen. Spectris und Schenck gehören beide zum Kerngeschäftsfeld Maschinenbau und Elektronik der AGIV AG, Frankfurt. Mit einem 1998 geplanten Umsatz von 80 Mio DM entsteht damit innerhalb der AGIV der weitweit zweitgrößte Hersteller von Systemen zur Maschinen- und Anlagenüberwachung sowie der vorbeugenden Instandhaltung.

Schenck wird sich künftig auf die drei Kernbereiche Prüf- und Automatisierungs- technik (Schenck Pegasus), Auswucht- und Diagnosetechnik (Schenck Rotec) sowie Verfahrens- und Instandhaltungssysteme (Schenck Process) konzentrieren.

Nach vier Verlustjahren greift bei Schenck die Restrukturierung:
1997 wurde ein Ergebnis vor EESt von 0,6 Mio DM erzielt. Für 1998 wird ein positives Ergebnis von 20 Mio DM erwartet.

Den Jahresabschluß 1997 wird der Vorstand der Carl Schenck AG auf einer Bilanz- pressekonferenz am Freitag, den 24. April 1998, in Frankfurt am Main präsentieren. Ende der Mitteilung

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