Familienbund für Europäische Initiative gegen Gewalt in den Medien

Wien (OTS) - Für die Gründung einer europäischen Initiative gegen Gewalt in den Medien sprach sich heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger angesichts der erschreckenden Gewalttaten Jugendlicher in Amerika aus. Es sollen einheitliche europäische Richtlinien erarbeitet werden, die Gewaltdarstellungen in den Medien unter bestimmten Voraussetzungen verbieten. Es werden nach wie vor besonders von den deutschen Privatsendern Gewaltdarstellungen auch im Nachmittags- und Vorabendprogramm gebracht. Kinder werden mit diesen Bildern der Gewalt allein gelassen und können mit niemanden ihre Ängste und Aggressionen besprechen. Nachdem die Medien nur sehr zögernd Selbstkontrolle üben, sind europaweit gültige Richtlinien notwendig, die auch eingehalten werden müssen. Gumpinger sprach sich in diesem Zusammenhang auch für strengere Kontrollen in Videotheken aus, wo nach wie vor Gewaltvideo auch an Kinder unter 18 Jahren abgegeben werden.

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