• 25.03.1998, 13:53:48
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  • OTS0198

Familienbund für Europäische Initiative gegen Gewalt in den Medien

Wien (OTS) - Für die Gründung einer europäischen Initiative gegen
Gewalt in den Medien sprach sich heute der Präsident des
Österreichischen Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger angesichts
der erschreckenden Gewalttaten Jugendlicher in Amerika aus. Es sollen
einheitliche europäische Richtlinien erarbeitet werden, die
Gewaltdarstellungen in den Medien unter bestimmten Voraussetzungen
verbieten. Es werden nach wie vor besonders von den deutschen
Privatsendern Gewaltdarstellungen auch im Nachmittags- und
Vorabendprogramm gebracht. Kinder werden mit diesen Bildern der
Gewalt allein gelassen und können mit niemanden ihre Ängste und
Aggressionen besprechen. Nachdem die Medien nur sehr zögernd
Selbstkontrolle üben, sind europaweit gültige Richtlinien notwendig,
die auch eingehalten werden müssen. Gumpinger sprach sich in diesem
Zusammenhang auch für strengere Kontrollen in Videotheken aus, wo
nach wie vor Gewaltvideo auch an Kinder unter 18 Jahren abgegeben
werden.

*** Rückfragehinweise: Alice Pitzinger-Ryba, 02742/77304

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FAM/OTS

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